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Sierrabase erhält Koreas Scale-up-TIPS-Förderung für vollautomatische Drohnenprüfung von Brücken und Tunneln

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Das Seouler Inspektions-Start-up Sierrabase unter CEO Kim Song-hyun ist nach einem Bericht von Robot Newspaper (irobotnews) vom 2. Oktober in das Scale-up-TIPS-Programm des koreanischen KMU-Ministeriums aufgenommen worden.

Gefördert wird die Automatisierung der Bauwerksinstandhaltung mit dem Drohnensystem SIRIUS. Die Fördersumme wurde nicht genannt, eine Mitteilung auf der Firmenseite fand MEKAWIRE nicht. Investor IBK Venture Investment übernimmt die Wachstumsbegleitung, die Seoul Facilities Corporation stellt ein Testfeld und tritt als Abnehmer auf.

Laut Bericht will Sierrabase Bauwerke mit bordeigenem Lidar und SLAM in Echtzeit kartieren, auch unter Brücken ohne GPS, die KI-Schadensanalyse über Risse hinaus auf Böschungen und Tunnel ausweiten und ein 3D-Verwaltungswerkzeug bauen.

Das Unternehmen gab an, SIRIUS sei als neue Bautechnik Nr. 990 registriert und bei Korea Expressway Corporation und K-water im Einsatz. In Korea fallen rund 170.000 Bauwerke unter das Gesetz zur Anlagensicherheit.

In Japan bereitet Sierrabase ein Joint Venture vor. Für Europa, wo Brückenprüfung ebenfalls an Fachkräftemangel leidet, ist der Ansatz mit staatlichem Abnehmer interessant. Der nächste von MEKAWIRE erfasste Vergleich ist die Inspektionsplattform Shift des Schweizer Herstellers ANYbotics, über die MEKAWIRE am 1. Oktober berichtete.

Gute oder schlechte Nachricht für das Unternehmen?

 

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