Doosan Enerbility
An der KOSPI notierter Kraftwerksausrüster der Doosan-Gruppe, unter anderem für Gasturbinen und kleine modulare Reaktoren
- Doosan Robotics gewinnt zwei staatliche Physical-AI-Projekte über 98,9 Milliarden Won
Doosan Robotics teilte am 6. Oktober in einer Pressemitteilung mit, dass zwei Projektvorschläge in Förderprogrammen des Handelsministeriums MOTIR und des Korea Evaluation Institute of Industrial Technology ausgewählt wurden; das gesamte F&E-Budget liegt bei rund 98,9 Milliarden Won, davon etwa 68,1 Milliarden Won staatliche Mittel. Im ersten, auf 54 Monate angelegten Projekt kommt ein koreanischer KI-SoC mit NPU und Echtzeitsteuerung in drei Cobots mit 5, 10 und 20 Kilogramm Traglast sowie in einen zweiarmigen, omnidirektional fahrenden Industriehumanoiden; Ziel sind 72-Stunden-Dauertests an mindestens zwei Standorten, internationale Sicherheitszertifizierung und Serienprodukte ab 2031. Beteiligt sind unter anderem AIDIN Robotics, Mobilint, KETI und KITECH. Das zweite Projekt über 45 Monate mit DEEPX als Forschungspartner und Doosan Enerbility als Anwender soll das Schweißen von Kernkraftwerkskomponenten automatisieren, mit Bahnen, die zu mindestens 95 Prozent denen erfahrener Schweißer entsprechen, bei plus minus 3 Millimetern Abweichung. Am 1. Oktober hatte Doosan Robotics Kwon Young-min, seit 2021 Chef der Bobcat-Tochter Doosan Mottrol, zum CEO ernannt.
Erwähnt - Doosan stoppt den Umbau, Bobcat kommt nicht unter das Dach von Doosan Robotics
Doosan Robotics und Doosan Enerbility haben am 10. Dezember 2024 den Vertrag über die Abspaltung und Verschmelzung aufgehoben, mit der Doosan Bobcat zur Tochter des Cobot-Herstellers werden sollte. Als Grund nannten die Unternehmen den Kurssturz ihrer Aktien, der die Lücke zu den Abfindungspreisen vergrößert und den Vollzug unsicher gemacht habe. Damit endet ein fünfmonatiger Umbau, der bereits im August den geplanten Aktientausch mit Bobcat verloren hatte.
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