MEKAWIRE
SüdkoreaTochtergesellschaft

NAVER LABS

Forschungstochter von NAVER für Robotik, Physical AI, räumliche Intelligenz und digitale Zwillinge.

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  • 4. Sept. 2026
    NAVER LABS macht Robotik-Servicelogik mit FLOW per Drag-and-drop baubar, erster Einsatz in saudischem Smart Building

    NAVER LABS teilte am 4. September in einem Firmenblog mit, dass Gebäudebetreiber mit FLOW, einem Werkzeug seiner Roboterplattform ARC brain, den Ablauf eines Roboterdienstes aus Karten wie "Bestellung eingegangen", "Roboter fahren" und "Abholung bestätigt" zusammensetzen und über Bedingungen verknüpfen können, statt die Logik von Entwicklern programmieren zu lassen. Jede Karte steht für eine ausführbare Funktion, etwa eine Zielfahrt, das Öffnen eines Staufachs, einen Statuswechsel oder eine Benachrichtigung. Nach Angaben des Unternehmens wurde die Geschäftslogik der Roboterdienste in einem Smart Building in Saudi-Arabien mit FLOW gebaut und an ARC brain angebunden, das Robotergebäude-Projekt in Tokio-Yaesu wird auf dieselbe Struktur umgestellt. Als nächsten Schritt nennt NAVER LABS KI-Agenten, die Abläufe aus natürlicher Sprache entwerfen und von Menschen prüfen lassen; FLOW soll dabei als lesbare Ebene zum Prüfen und Debuggen der Agentenentscheidungen dienen. Starttermin und Preise für externe Kunden nannte das Unternehmen nicht. Es ist der erste Bericht über NAVER LABS in der MEKAWIRE-Datenbank, die die Einheit als Forschungstochter von NAVER für Robotik, Physical AI, räumliche Intelligenz und digitale Zwillinge führt.

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  • 1. Sept. 2026
    NAVER LABS bringt DUSt3R-Nachfolger BLASt3R und zwei weitere Arbeiten zur räumlichen KI auf die ECCV 2026

    NAVER LABS teilte am 1. September in einem Blogbeitrag mit, dass drei seiner Arbeiten zur räumlichen Intelligenz für die European Conference on Computer Vision ECCV 2026 angenommen wurden. NAVER LABS Europe stellte BLASt3R vor (Bundle Adjustment of Any Image Set with Multi-view Matching and Monocular Priors), einen Nachfolger des 3D-Vision-Modells DUSt3R, der Szenen aus den Beziehungen zwischen vielen Bildern rekonstruiert. Nach Angaben des Labors ist das Verfahren deutlich schneller und genauer als frühere Modelle und bindet SLAM ein, sodass ein fahrender Roboter seine Position schätzen und eine Karte direkt auf dem Gerät erstellen kann, ohne Server. Die zweite Arbeit nutzt ein Vision-Language-Modell, um auch unbekannte Objekte zu benennen und in eine Echtzeit-Vogelperspektive für Fahrzeuge und Roboter einzutragen. Die dritte, InSpace, rekonstruiert Raumstruktur und Einrichtung aus einem einzigen 360-Grad-Panorama und wurde als ECCV-Spotlight ausgewählt, eine Auszeichnung für nach Angaben des Labors etwa 1 bis 2 Prozent der Einreichungen. Benchmarkzahlen nennt der Beitrag nicht. Für Europa ist bemerkenswert, dass die Kernarbeit BLASt3R im europäischen Labor des koreanischen Konzerns entstanden ist.

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