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BloomX sammelt 13 Mio. Dollar Series A für Roboter-Bestäubung als Dienstleistung ein, als Nächstes US-Mandeln und Heidelbeeren

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Das israelische Agtech-Unternehmen BloomX hat eine Series-A-Runde über 13 Mio. Dollar unter Führung des Elah Fund abgeschlossen, um seine robotischen Bestäubungssysteme auszubauen und den US-Markteintritt vorzubereiten.

Das teilte das Unternehmen am 15. Oktober mit, berichtete Pulse 2.0. Eine Mitteilung auf BloomX' eigener Website fand MEKAWIRE nicht, die Konditionen stammen daher aus dem Bericht und werden nicht als geprüfte Finanzierungsrunde geführt.

Beteiligt waren laut Bericht Rothschild Fund, Sadot Innovation, Tene Fund, OurCrowd, BioBee, mehrere Kibbuz- und Erzeugergruppen, Privatanleger und die Israel Innovation Authority; die Gesamtfinanzierung seit der Gründung 2019 steigt auf 20 Mio.

Dollar. BloomX vertreibt zwei Systeme als Bestäubung im Abonnement, sodass Erzeuger keine Geräte kaufen müssen: Robee ahmt bei Heidelbeeren die Vibrationsbestäubung von Hummeln nach, Yahav 2400, seit diesem Jahr für Avocadoplantagen im Handel, hebt Pollen per Hochspannungselektroden auf ein bienenähnliches Textil und überträgt sie auf weibliche Blüten.

Das Unternehmen nennt rund 20 Prozent Mehrertrag und bis zu 10,5-fache Rendite, ohne die Berechnung offenzulegen; ein Bediener schaffe bis zu 3,5 Hektar am Tag. Das Geld fließt zunächst in Peru, Mexiko, Südafrika und Israel, danach in die USA, weitere Länder Lateinamerikas und neue Kulturen wie Mandeln.

BloomX beschäftigt 19 Mitarbeiter. In der MEKAWIRE-Berichterstattung dominierten in diesem Jahr Traktorautonomie und Feldroboter die Agrar-Robotik-Finanzierung; BloomX setzt dagegen auf einen einzelnen Betriebsmitteleinsatz statt auf eine ganze Maschine, ein Modell, das auch für europäische Obstbauregionen mit schwachen Bienenbeständen interessant ist.

Gute oder schlechte Nachricht für das Unternehmen?

 

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