Korea will 2027 rund 1.700 KI-Roboter im öffentlichen Sektor einsetzen, Hyundai warnt vor China
Ein Abteilungsleiter des koreanischen Ministeriums für Handel, Industrie und Ressourcen kündigte am 21. Oktober auf einem Forum in der Nationalversammlung an, dass acht Ministerien ab dem kommenden Jahr ein großes Programm zur Beschaffung von KI-Robotern für den öffentlichen Sektor betreiben; 2027 sollen rund 1.700 Roboter in öffentlichen Einrichtungen stehen, bis 2030 kumuliert 15.000, wie die Fachzeitung Robot Newspaper (irobotnews) berichtete.
Eine Mitteilung des Ministeriums dazu fand MEKAWIRE nicht. Laut dem Bericht organisierte der Branchenverband KAIRA das Forum. Hyundai-Manager Song Ho-deuk warnte, chinesische Hersteller wie AgiBot, Unitree, UBTech und Leju, die in diesem Jahr Büros oder Vertriebspartner in Korea aufgebaut haben, würden schneller Marktanteile gewinnen als bei Saugrobotern oder Elektroautos; das geplante Roboterwerk in Saemangeum solle später auch Auftragsfertigung für Firmen ohne eigene Produktion übernehmen.
Die Allianz AI Robot M.AX ist laut KEIT von 47 Mitgliedern im April 2025 auf 262 gewachsen. Die Zahlen decken sich mit dem am 30. September beschlossenen Plan, über den MEKAWIRE berichtete: 200.000 KI-Roboter bis 2030, davon rund 15.000 aus öffentlicher Beschaffung und mehr als 1.700 im Jahr 2027.
Für europäische Anbieter bleibt offen, ob diese Aufträge ausländischen Herstellern zugänglich sind.