PolitikSüdkorea

Korea bringt neun Behörden und elf Hersteller für 1.700 öffentliche KI-Roboter zusammen

Veröffentlicht 1 Min. Lesezeit
Quelle
PolitikRainbow Robotics

Das südkoreanische Ministerium für Handel, Industrie und Ressourcen teilte am 28. Oktober in einer Pressemitteilung mit, dass neun staatliche Bedarfsträger und elf koreanische Hersteller von Rad- und Laufrobotern, darunter Rainbow Robotics, Robotis, Hyundai Motor und Neubility, am 28.

und 29. Oktober in Seoul Leistungs- und Einsatzanforderungen abstimmen. Der Staat will im kommenden Jahr rund 1.700 KI-Roboter für den öffentlichen Sektor beschaffen; Leitlinien zu Zulieferern, Daten und Wartung folgen bis Jahresende.

Das südkoreanische Ministerium für Handel, Industrie und Ressourcen (MOTIR) teilte am 28. Oktober in einer Pressemitteilung mit, dass es am 28. und 29. Oktober im Seouler Messezentrum SETEC eine Produktvorstellung für Rad- und vierbeinige Roboter im öffentlichen Einsatz ausrichtet. Es ist der erste operative Schritt vor dem Kauf von rund 1.700 KI-Robotern für Behörden im kommenden Jahr.

Auf der Nachfrageseite stehen neun Stellen, darunter das Verteidigungsministerium, das Heereshauptquartier, die Nationale Feuerwehrbehörde, die Nationale Polizeibehörde, das Agrarministerium und die Korea Industrial Complex Corporation. Angeboten haben elf koreanische Hersteller, unter ihnen Rainbow Robotics, Robotis, Hyundai Motor und Neubility. Laut Ministerium sollen die Roboter in Forschung und Datenfabriken, bei Streifen und Objektschutz von Militär und Polizei sowie in der Landwirtschaft arbeiten; die Betriebsdaten gehen an die Hersteller zurück.

Bis Ende 2026 will das Ministerium mit anderen Ressorts Leitlinien für die öffentliche Beschaffung vorlegen, die Einbindung heimischer Komponentenzulieferer, Datennutzung und Gewährleistung regeln. Auf der Robo World in der KINTEX vom 4. bis 7. November sollen zusätzlich Humanoide und Pflegeroboter gezeigt werden.

MEKAWIRE-Kontext: Die 1.700 Einheiten sind das erste Jahr des am 30. September beschlossenen Plans für 200.000 KI-Roboter bis 2030, davon rund 15.000 über öffentliche Beschaffung; 2027 deckt damit etwa 11 Prozent des öffentlichen Ziels ab. Für europäische Anbieter von Laufrobotern ist vor allem die geplante Zuliefererklausel relevant, die den Zugang ausländischer Systeme begrenzen könnte. Unsere Meldung vom 21. Oktober zur gleichen Zahl stützte sich auf einen Fachpressebericht; nun bestätigt das Ministerium sie selbst.

Gute oder schlechte Nachricht für das Unternehmen?

 

Quellen