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Korea öffnet Wohnanlagen für Lieferroboter mit branchenspezifischen Ausnahmen

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PolitikNeubility

Das südkoreanische Verkehrs- und Bauministerium teilte am 23. Oktober in einer Pressemitteilung mit, dass mobile Roboter branchenspezifische Ausnahmen von bestehenden Vorschriften und eigene Betriebsstandards erhalten sollen, damit Lieferroboter Wohnanlagen befahren und Inspektionsroboter auf Baustellen, an Flughäfen und in Bahnanlagen arbeiten können.

Konkret nennt die Mitteilung unter anderem, dass Warte-, Lade- und Wartungsflächen für Roboter nicht in die Geschossflächenzahl eingerechnet werden, eine Kommunikationsanbindung zwischen Robotern und Gebäudetechnik, eine robotergerechte Sicherheitsprüfung und eine eigene Typzulassung für Inspektionsroboter im Luft- und Bahnverkehr, Betriebsstandards für Baustellen, Parkhäuser und Logistikanlagen, eine Fußgängerkarte mit Übergängen, Hindernissen und Eingängen sowie eine gemeinsame Plattform von Staat und Wirtschaft.

Das Ministerium stellte den Plan am Nachmittag im vom Präsidenten geleiteten Ausschuss für Regulierungsreform vor, zusammen mit Reformen für das autonome Fahren: eine Lizenzkategorie für Betreiber fahrerloser Dienste bis 2027, ein beschleunigtes Zulassungsverfahren für mehr als 3.000 Testfahrzeuge in Pilotstädten ab 2027 und ein kommerzielles Robotaxi-Modell, das zuerst in Gwangju erprobt wird.

Ein Sondergesetz zur sicheren Nutzung und Kommerzialisierung mobiler Roboter, am 3. September vom Abgeordneten Han Byung-do eingebracht, soll noch in diesem Jahr verabschiedet werden. MEKAWIRE-Kontext: Es ist die zweite Robotik-Maßnahme des Ministeriums binnen einer Woche nach dem am 20.

Oktober gegründeten Innovationsforum für Bauroboter, und für europäische Anbieter von Liefer- und Inspektionsrobotern entsteht damit ein klarer Rechtsrahmen für den koreanischen Markt.

Gute oder schlechte Nachricht für das Unternehmen?

 

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