Koreas Polizei plant Streifenroboter für alle 280 Dienststellen, 300 Geräte 2027
Koreas amtierender Polizeichef Kim Jong-cheol kündigte am 21. Oktober auf der 8. International Security Industry Expo in Songdo, Incheon, an, jede Polizeidienststelle mit mindestens einem Streifenroboter auszustatten, insgesamt 262 Wachen und 18 Provinzbehörden, wie ZDNet Korea berichtete.
Laut dem Bericht sieht der Haushaltsentwurf der Nationalen Polizeibehörde für 2027 neu 45 Milliarden Won für Kriminalpräventionsroboter vor, mit etwa 300 Streifenrobotern im kommenden Jahr, dazu 4,8 Milliarden Won für Anti-Terror-Roboter und 4 Milliarden Won für Unterstützungsroboter, zusammen 56,05 Milliarden Won.
Eine Studie zu Spezifikationen und Betriebsregeln läuft. Kim bezeichnete die Roboter als Helfer der Streifenbeamten. Die Zahlen stammen aus dem Medienbericht und sind nicht durch eine Mitteilung der Behörde bestätigt.
MEKAWIRE berichtete am selben Tag, dass Anyang ab November sechs Streifenroboter auf seinem Zentralmarkt einsetzt, finanziert mit 625 Millionen Won aus einem KIRIA-Demonstrationsprogramm. Ein staatlicher Abnehmer dieser Größe ist in Europa ohne Vorbild, wo Polizeibehörden Streifenroboter bislang nur in Einzelversuchen testen.