Neuromeka führt koreanisches Physical-AI-Projekt über 17,5 Milliarden Won für autonomes Schweißen gekrümmter Schiffssektionen

Der koreanische Cobot-Hersteller Neuromeka teilte am 28. September auf seiner Newsroom-Seite mit, dass er als federführende Forschungseinrichtung ein Teilprojekt im Programm des Ministeriums für Wissenschaft und IKT zur Entwicklung von Large Action Models für die Mensch-KI-Zusammenarbeit übernimmt.
Gegenstand ist das Schweißen gekrümmter Außenhautsektionen im Schiffbau. Das Projekt läuft von August 2026 bis Dezember 2030 mit einem Gesamtbudget von 17,5 Milliarden Won, davon 10,5 Milliarden Won staatliche Forschungsmittel; beteiligt sind die Tochter Robolution sowie Partner aus Industrie und Forschung.
Neuromeka will Daten zu Bauteilgeometrie, Nahtposition, Roboterbewegung, Schweißparametern und Qualitätsmessungen zusammenführen und damit ein Modell trainieren, das Nähte selbst findet, den Pfad plant und Bahn und Parameter bei Wärmeverzug in Echtzeit nachführt.
Vorstandschef Park Jong-hoon sagte, daraus solle eine Standardplattform für autonomes Schweißen für Werften und später Offshore-Anlagen, Stahlbau und Verteidigung werden. Das übergeordnete Programm umfasst 1,4131 Billionen Won für 2026 bis 2030.
Doosan Robotics meldete am 6. Oktober zwei Staatsprojekte über zusammen rund 98,9 Milliarden Won, darunter eines zum intelligenten Cobot-Schweißen.