Google DeepMind bringt Gemini 4 Argon für Roboter auf den Markt, 87 Prozent im Embodied-Reasoning-Test
Google teilte am 13. Oktober in einem Entwicklerblog mit, dass Gemini 4 Argon, ein allgemeines Modell für physikalisches Schlussfolgern in der Robotik, im Benchmark Embodied Reasoning (ERQA) allein durch Schlussfolgern 87 Prozent erreicht und damit nach Angaben des Unternehmens alle anderen Frontier-Modelle übertrifft. Die Beispiele zeigen, wie Argon einen Spot-Vierbeiner von Boston Dynamics steuert, der das Treten eines Mülleimerpedals erst in einem MuJoCo-Zwilling übt und dann real ausführt, einen Roboterarm ohne Vortraining bedient und aus Roboterkameras, Egoperspektiv-Videos oder Handskizzen kalibrierte Simulationsszenen baut. Argon ist ab sofort für Abonnenten von Google AI Ultra in AI Studio und Antigravity sowie im kostenpflichtigen Tarif der Gemini API als gemini-4-argon verfügbar. Einen Tag später stellte NEURA Robotics aus Metzingen ein eigenes Foundation Model namens Neuron AI vor, zwei Roboter-Gehirne von Unternehmen aus der MEKAWIRE-Datenbank binnen 24 Stunden.