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ANYbotics liefert explosionsgeschützten Laufroboter ANYmal X an Equinor und DSM-Firmenich aus

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ANYbotics hat am 27. Oktober mitgeteilt, mit der Auslieferung von ANYmal X begonnen zu haben, einem vierbeinigen Inspektionsroboter nach ATEX und IECEx für Öl-, Gas- und Chemieanlagen. Zu den ersten Kunden zählen Equinor und DSM-Firmenich.

BP, Shell, PETRONAS, Petrobras, BASF und SLB haben den Roboter seit 2023 in einem Early-Access-Programm getestet.

ANYbotics hat mit der Auslieferung von ANYmal X begonnen, einem Laufroboter für explosionsgefährdete Bereiche. Das teilte das Zürcher Unternehmen am 27. Oktober mit. Der Roboter ist nach der europäischen ATEX-Richtlinie und dem internationalen IECEx-System ausgelegt und übernimmt routinemäßige Inspektionsrunden in Ex-Zonen von Öl-, Gas- und Chemieanlagen. Als Kunden nennt ANYbotics Equinor und DSM-Firmenich; BP, Equinor, Shell, PETRONAS, Petrobras, BASF und SLB haben ihn seit 2023 in einem Early-Access-Programm auf Hunderten Einsätzen an Land und auf See erprobt.

Die Mitteilung beschreibt eher das Schutzkonzept als Datenblattwerte: stickstoffgefüllte gekapselte Kammern, druckfeste Gehäuse für Beinantriebe und Akku sowie Energiebarrieren an Lade- und Datenschnittstellen. CEO Péter Fankhauser sagte, in den Roboter seien vier Jahre Entwicklung und mehr als zehn Patente geflossen. ANYmal X läuft auf der im September vorgestellten Inspektionssoftware Shift, die an SAP, Yokogawa und SLB angebunden ist, und wurde auf der ADIPEC in Abu Dhabi mit SLB und der Kuwait Oil Company gezeigt. Preis, Laufzeit, Nutzlast und Zonenklassen nannte das Unternehmen nicht.

In der MEKAWIRE-Datenbank sind die letzten offengelegten Runden von ANYbotics eine Serie B über 50 Mio. US-Dollar (Mai 2023) und weitere 60 Mio. US-Dollar (Dezember 2024). Für die europäische Chemieindustrie, von BASF in Ludwigshafen bis zu den Raffinerien an der Nordsee, wird damit autonome Inspektion in Bereichen möglich, die bisher Personal oder Kettenrobotern vorbehalten waren. Nach Firmenangaben fahren mehr als 50 Kunden schon über 120.000 autonome Inspektionen im Monat.

Gute oder schlechte Nachricht für das Unternehmen?

 

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