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Kia startet in Pangyo Koreas ersten Carsharing-Test mit ferngesteuerten PV5-Transportern

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Kia teilte am 16. Oktober über den Newsroom der Hyundai Motor Group mit, am 15. Oktober in Pangyo in der Provinz Gyeonggi einen Carsharing-Pilotbetrieb mit Fernfahren gestartet zu haben, der bis Jahresende läuft.

Nach Angaben des Unternehmens ist es der erste Test des Fernfahrens in einem realen Dienst in Korea. Beschäftigte von Firmen im Second Pangyo Techno Valley buchen einen PV5 Passenger per App, ein Operator in der Leitstelle fährt das leere Fahrzeug über 4G und 5G zum gewünschten Ort, der Nutzer fährt selbst und parkt, danach holt der Operator den Wagen ferngesteuert ins Depot zurück.

Kia stellt die Fahrzeuge und leitet das Projekt, das Start-up SUM liefert die Fernfahrtechnik, Mobiops betreibt den Dienst und die Korea Road Traffic Authority prüft die Rechtslage; die Provinz Gyeonggi und KT unterstützen.

Das Konsortium nutzt drei getrennte Funknetze als Redundanz. Kia erhielt im April 2025 eine Sandbox-Ausnahme des Verkehrsministeriums, testete in Jeju und Hwaseong und will den Dienst 2027 ausweiten. Flottengröße und Preise nannte Kia nicht.

Für europäische Hersteller ist der Test ein Hinweis darauf, dass Fernfahren mit vorhandenen Netzen und Serienfahrzeugen als günstigere Zwischenstufe vor dem vollautonomen Betrieb gilt, wie Kia selbst argumentiert.

Gute oder schlechte Nachricht für das Unternehmen?

 

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