Koreas Robotik- und Autonomiebranche fordert klare Sicherheitsregeln für Humanoide
Die südkoreanische Regierung hat am 2. Oktober mit Verbänden neuer Industrien über Deregulierung beraten, darunter der Branchenverband für KI und Robotik, der Verband für autonomes Fahren sowie Verbände aus Pharma, Fintech und KI-Software, wie die Nachrichtenagentur Yonhap berichtete; der Robotikverband stellte den Bericht auf seine Website, eine Regierungsmitteilung hat MEKAWIRE nicht gefunden.
Laut dem Bericht forderten die Teilnehmer klarere Sicherheitsstandards für neue Robotertypen wie Humanoide und konkrete Regeln zur Anonymisierung von Video- und Standortdaten autonomer Fahrzeuge. Son Dong-kyun, Leiter des Büros für Regulierungsreform, sagte zu, die Probleme in den Bereichen autonomes Fahren, Robotik und Biotech rasch anzugehen.
Die Regierung prüft zudem einfachere Genehmigungen für fahrerlose Fahrzeuge und ein Moving-Target-Verfahren, mit dem staatliche Forschungsprojekte ihre Ziele anpassen können. Im August hatte Premierministerin Han Seong-sook ein ähnliches Treffen geleitet.
Elf Tage später erlaubte die Regulierungs-Sandbox Robros, 20 laufende Humanoide neben Beschäftigten in Industriebetrieben einzusetzen, wie MEKAWIRE am 13. Oktober berichtete. In der EU regelt ab 2027 die Maschinenverordnung solche Fragen einheitlich; Korea arbeitet bislang mit Einzelgenehmigungen.