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SOS Lab und Chip-Start-up Semunite wollen KI direkt im LiDAR-Sensor rechnen lassen

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Der an der KOSDAQ notierte LiDAR-Hersteller SOS Lab hat mit dem Fabless-Chipentwickler Semunite eine Absichtserklärung unterzeichnet, um seine Sensoren mit dessen Neural Processing Units zu koppeln und gemeinsame Geschäfte in autonomer Mobilität, smarter Infrastruktur und Robotik zu suchen.

Das berichtete die koreanische Fachzeitung Robot Newspaper am 13. Oktober unter Berufung auf das Unternehmen. Geplant sind demnach Produktkooperationen, Feldtests, gemeinsame Anträge für staatliche Forschungsprogramme und Zusammenarbeit bei neuen Geschäften im In- und Ausland.

Semunite wurde laut Bericht im August 2025 gegründet und entwickelt anwendungsspezifische NPUs für Sprache, Bildverarbeitung und kleine Sprachmodelle mit einer speichernahen Architektur, die 0,15 bis 20 TOPS abdecken soll.

SOS-Lab-Chef Jung Ji-sung sagte, LiDAR werde deutlich wertvoller, wenn der Sensor Situationen direkt vor Ort erkennen und bewerten könne. Finanzielle Details und Produkttermine wurden nicht genannt, eine eigene Mitteilung von SOS Lab lag bei Redaktionsschluss nicht vor.

MEKAWIRE hatte am 15. Oktober über den Festkörper-LiDAR ML-I von SOS Lab berichtet; laut Website beschäftigt das Unternehmen mehr als 140 Mitarbeitende. Für europäische Sensorhersteller zeigt der Schritt, wie Anbieter aus Korea Sensorik und eigene KI-Chips bündeln.

Gute oder schlechte Nachricht für das Unternehmen?

 

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