Agility stellt Humanoiden Digit 5 für Arbeit ohne Schutzzaun vor, 300 Millionen Dollar Aufträge hängen an vertraglichen Meilensteinen
Agility Robotics hat am 15. September 2026 den Humanoiden Digit 5 vorgestellt, der ohne Schutzzaun neben Beschäftigten arbeiten soll. Das US-Unternehmen meldet Mehrjahresaufträge über mehr als 300 Millionen Dollar zum Stand Mai 2026, allerdings unter dem Vorbehalt vertraglicher Meilensteine; allgemein verfügbar soll der Roboter Ende 2027 sein.

Agility Robotics hat am 15. September 2026 Digit 5 vorgestellt, die neue Generation seines Logistik-Humanoiden. Das Unternehmen aus Salem im US-Bundesstaat Oregon erklärt, der Roboter sei dafür gebaut, ohne Schutzzaun und abgetrennte Zellen neben Menschen zu arbeiten. Zugleich meldete Agility Mehrjahresaufträge von Kunden über mehr als 300 Millionen Dollar für Digit 5, gezählt zum Stand Mai 2026 und, so die Mitteilung, "vorbehaltlich der Erfüllung bestimmter vertraglicher Meilensteine".
Dieser Vorbehalt ist entscheidend. Die Zahl von 300 Millionen Dollar tauchte erstmals am 24. Juni auf, als Agility und der Börsenmantel Churchill Capital Corp XI ihre geplante Fusion ankündigten. In den bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichten Investorenunterlagen war von "mehr als 300 Millionen Dollar an mehrjährigen, vertraglich vereinbarten Digit-v5-Aufträgen" die Rede. Die Mitteilung vom September wiederholt die Summe, knüpft sie aber ausdrücklich an Meilensteine, und der Roboter, auf den sich die Aufträge beziehen, ist noch nicht auf dem Markt. Agility erwartet einen Early-Access-Start im ersten Halbjahr 2027 und die allgemeine Verfügbarkeit bis Ende 2027.
Was Digit 5 kann
Nach Angaben von Agility ist Digit 5 1,81 Meter groß, wiegt 129 Kilogramm und erreicht bis zu 2,2 Meter Höhe. Er soll wiederholt bis zu 50 Pfund (rund 22,7 Kilogramm) heben, nach Firmenangaben 40 Prozent mehr als das Vorgängermodell. Der Akku hält 90 Minuten und lädt in 9 Minuten, ein Verhältnis von Lauf- zu Ladezeit von 10 zu 1. Nach MEKAWIRE-Rechnung (24 x 90 / 99) ergibt das theoretisch höchstens rund 21,8 Arbeitsstunden pro Tag, Wartung und Leerlauf nicht eingerechnet.
Im Zentrum steht, was Agility kooperative Sicherheit nennt. Die erste Ebene ist eine Personenerkennung, die mit eigenen KI-Algorithmen und mehreren Sensortypen Menschen erfasst und darauf mit Ausweichen, Anhalten oder dem Absenken in eine Sitzposition reagiert. Die zweite Ebene sind Licht- und Tonsignale, die die nächste Bewegung ankündigen. Die dritte ist eine sichere Bewegungssteuerung, bei der ein unabhängiger Sicherheitscontroller die Reaktionen des Roboters überwacht. Agility arbeitet nach eigenen Angaben an zwei Normungsvorhaben mit, dem ANSI/A3-Bericht R15.108 für dynamisch stabile Industrieroboter in den USA und Kanada sowie ISO 25785-1, die das Unternehmen als erste internationale Sicherheitsnorm für Humanoide bezeichnet.
Rechen- und Sicherheitsfunktionen laufen auf NVIDIA IGX Thor mit der Halos-Core-Infrastruktur; Digit 5 ist laut Agility erster Startpartner der Plattform Halos for Robotics von NVIDIA. Deepu Talla, bei NVIDIA Vice President für Robotik und Edge-KI, verwies in der Mitteilung auf mehr als 65.000 Betriebsstunden im realen Einsatz. Die Greifer lassen sich über ISO-genormte Flansche wechseln, sodass ein Kunde zwischen Behälterhandling und Maschinenbeschickung umrüsten kann.
Kunden und Einsatzbilanz
Als Kunden nannte Agility in der Mitteilung GXO, Schaeffler, Amazon und Toyota Motor Manufacturing Canada. Die Fusionsunterlagen vom Juni führten Schaeffler, GXO, Toyota Motor Manufacturing Canada und Mercado Libre auf und sprachen von Einsätzen in neun Kundenanlagen. Die konkreteste Kennzahl stammt aus dem GXO-Standort Flowery Branch bei Atlanta, wo Digit 4 laut Agility kumuliert 100.000 Behälter bei rund 98 Prozent Genauigkeit im Einsatz bewegt hat. Agility verweist auf fast drei Jahre ununterbrochenen kommerziellen Betrieb.
Gefertigt werden soll in der RoboFab, dem 70.000 Quadratfuß großen Werk in Salem, das laut Unternehmen bei voller Auslastung bis zu 10.000 Einheiten im Jahr liefern kann und dann mehr als 500 Menschen beschäftigen soll. Agility plant zudem den Markteintritt in der Europäischen Union und im Vereinigten Königreich und erwartet für Digit 5 eine CE-Kennzeichnung für die EU, Großbritannien und Nordirland.
Der Börsengang im Hintergrund
Die Produktvorstellung fällt mitten in einen Kapitalmarktprozess. Nach der Vereinbarung vom 24. Juni bewertet Churchill XI Agility vor neuem Geld mit 2,5 Milliarden Dollar. Dazu kommen rund 200 Millionen Dollar aus einer PIPE-Finanzierung in Stammaktien zu 10 Dollar je Aktie unter Führung von Foxconn sowie etwa 420 Millionen Dollar im Treuhandkonto des SPAC, sofern keine Aktionäre ihre Anteile zurückgeben. Agility beziffert den Bruttoerlös auf mehr als 620 Millionen Dollar. Ein Update vom 14. Juli nannte 421 Millionen Dollar Treuhandvermögen und rund 201 Millionen Dollar PIPE und bestätigte das Nasdaq-Kürzel AGLT. Am 17. September erklärte Agility, der Abschluss werde im vierten Quartal 2026 erwartet, und kündigte einen Analysten- und Investorentag am 6. Oktober in New York an. Am 29. September benannte das Unternehmen drei neue Direktoren für den künftigen Board, am 1. Oktober vertiefte es die Partnerschaft mit FORT Robotics um ein Sicherheits-Handbediengerät mit Not-Halt und eine "Offboard Safety Bridge" zur Anbindung an die Sicherheitstechnik der Werke.
Der Vergleich mit Wettbewerbern
Gemessen an den finanzstärksten US-Rivalen ist Agilitys Kapitalbasis bescheiden. Figure AI sammelte im September 2025 in der Serie C mehr als 1 Milliarde Dollar bei einer Bewertung von 39 Milliarden Dollar nach dem Geldzufluss ein, Apptronik legte im Februar 2026 mit einer Erweiterung der Serie A 520 Millionen Dollar nach. Die jüngste Runde von 1X Technologies in den MEKAWIRE-Daten ist eine Serie B über 100 Millionen Dollar vom Januar 2024. Agility unterscheidet sich durch bezahlte Einsätze in der Logistik und durch die Entscheidung, über zertifizierbare Sicherheit statt über Feinmotorik oder Haushaltsanwendungen zu konkurrieren.
- Agility Robotics
- US
- 2015
- 200
- PIPE zur Churchill-XI-Fusion
- 2026-06-24
- 2.500
- Eigenkapitalwert vor Geldzufluss
- 8
- Figure AI
- US
- Keine Daten
- 1000
- Serie C
- 2025-09-16
- 39.000
- nach Geldzufluss
- 2,6
- Apptronik
- US
- 2016
- 520
- Serie-A-Erweiterung
- 2026-02-11
- Keine Daten
- nicht veröffentlicht
- Keine Daten
- 1X Technologies
- US
- 2014
- 100
- Serie B
- 2024-01-13
- Keine Daten
- nicht veröffentlicht
- Keine Daten
Agility-Daten aus Exhibit 99.1 zum 8-K von Churchill Capital Corp XI (24. Juni 2026): PIPE rund 200 Mio. USD, 2,5 Mrd. USD Eigenkapitalwert vor Geldzufluss. Vergleichswerte aus verifizierten MEKAWIRE-Unternehmensdaten. Gründungsjahr von Figure nicht verifiziert. Prozentwert ist MEKAWIRE-Rechnung = jüngste Finanzierung / Bewertung x 100. Bewertungsbasen unterscheiden sich. Veröffentlichte Werte, keine Schätzungen.
Stand: 3. Okt. 2026
Für europäische Industriekunden ist der Ansatz besonders relevant. Schaeffler zählt bereits zu den Kunden, und die angekündigte CE-Kennzeichnung zielt auf Werke und Lager, in denen Maschinensicherheit über jede Investition mitentscheidet. Gerade im Mittelstand, wo eingezäunte Roboterzellen Fläche kosten, wäre ein Humanoid ohne Zaun ein anderes Angebot. Offen bleibt allerdings, wie viele Roboter die 300 Millionen Dollar abdecken, wie sich die Summe auf Kunden verteilt, was Digit 5 kostet oder in der Miete kostet und welche Meilensteine erfüllt sein müssen, bevor aus Aufträgen Umsatz wird.
- Größe
- 1,81
- m
- Agility
- Gewicht
- 129
- kg
- Agility
- Reichhöhe
- 2,2
- m
- Agility
- Wiederholte Traglast
- 50
- lb
- Agility
- Wiederholte Traglast (metrisch)
- 22,7
- kg
- MEKAWIRE-Rechnung
- Rechnerische Traglast Vorgänger
- 35,7
- lb
- MEKAWIRE-Rechnung
- Akkulaufzeit
- 90
- min
- Agility
- Ladezeit
- 9
- min
- Agility
- Theoretische Arbeitsstunden je 24 h
- 21,8
- h
- MEKAWIRE-Rechnung
- Traglast in % des Eigengewichts
- 17,6
- %
- MEKAWIRE-Rechnung
Unternehmensangaben aus Agilitys Mitteilung vom 15. September 2026. MEKAWIRE-Rechnungen: metrische Traglast = 50 lb x 0,4536; Vorgänger = 50 / 1,40 (laut Agility 40 % mehr); Arbeitsstunden = 24 x 90 / (90 + 9); Anteil = 22,7 / 129 x 100. Theoretisches Maximum ohne Wartung und Leerlauf.
Stand: 3. Okt. 2026
MEKAWIRE-Analyse
Digit 5 verschiebt Agilitys Argument von der Frage, ob Humanoide Lagerarbeit leisten können, zu der Frage, ob sie es neben Menschen können, doch die 300 Millionen Dollar an Aufträgen sind ein bedingtes Versprechen auf einen Roboter, der erst Ende 2027 allgemein verfügbar sein soll, und so sollten Anleger sie auch bewerten.
Die Belege für den ersten Teil sind solide. Agility verweist auf mehrjährige bezahlte Einsätze bei namentlich genannten Logistik- und Autokunden, 100.000 Behälter an einem Standort und 65.000 Betriebsstunden. Der Betrieb ohne Zaun zielt auf den größten Kostentreiber beim Skalieren: Ein Roboter mit eigener Schutzzelle kann sich keine Gänge mit Beschäftigten teilen, jede weitere Einheit kostet Fläche und Integrationsaufwand. Nach MEKAWIRE-Rechnung entsprechen die Aufträge 12 Prozent der Vorab-Bewertung von 2,5 Milliarden Dollar (300 / 2.500), die PIPE 8,0 Prozent (200 / 2.500).
Das stärkste Gegenargument ist der Zeitpunkt. Digit 5 ist ein Produkt für 2027, die Aufträge wurden im Mai 2026 gezählt, und Agility selbst nennt Meilensteinvorbehalte. SPAC-Anleger haben keinen geprüften Auftragsbestand, Stückzahlen und Preise sind nicht veröffentlicht.
Positives Szenario: Digit 5 startet planmäßig im Early Access, die CE-Kennzeichnung öffnet Europa, den Heimatmarkt des Kunden Schaeffler, und die RoboFab mit 10.000 Einheiten Auslegungskapazität wandelt Aufträge schneller in wiederkehrende Umsätze um, als finanzstärkere Rivalen Sicherheit im Mischbetrieb nachweisen können.
Negatives Szenario: Meilensteine verzögern sich, Kunden verhandeln Aufträge für einen Roboter nach, den sie noch nicht betrieben haben, und hohe Rückgaben leeren das Treuhandkonto, sodass Agility weit weniger als 620 Millionen Dollar erhält, während Figure und Apptronik aus viel größeren Bilanzen investieren.
Signale, auf die zu achten ist:
- 6. Oktober 2026: Investorentag in New York, entscheidend sind Stückzahlen, Preise oder ein Meilensteinplan hinter den 300 Millionen Dollar.
- Viertes Quartal 2026: Abstimmung der Churchill-XI-Aktionäre und Höhe der Rückgaben gemessen an rund 420 Millionen Dollar Treuhandvermögen.
- Erstes Halbjahr 2027: erste Early-Access-Standorte für Digit 5 und erste CE-gekennzeichnete Einheiten in Europa.
- 15. September 2026, Salem, Oregon
- Humanoid Digit 5, 1,81 m groß, 129 kg
- Bis zu 50 Pfund (22,7 kg) wiederholt, 40 % mehr als Vorgänger
- 90 Min. Laufzeit, 9 Min. Ladezeit, Verhältnis 10:1
- Mehr als 300 Mio. Dollar Mehrjahresaufträge, Stand Mai 2026, unter Meilensteinvorbehalt
- Early Access 1. Halbjahr 2027, allgemein Ende 2027
- GXO, Schaeffler, Amazon, Toyota Motor Manufacturing Canada
- Über 65.000 Betriebsstunden; 100.000 Behälter bei GXO Flowery Branch, rund 98 % Genauigkeit
- Fusion mit Churchill Capital Corp XI, 2,5 Mrd. Dollar vor Geldzufluss, Nasdaq AGLT, Abschluss erwartet Q4 2026
- RoboFab Salem, 70.000 Quadratfuß, ausgelegt auf bis zu 10.000 Einheiten im Jahr
Warum das wichtig ist
Digit 5 ist die erste Produktvorstellung eines Humanoid-Herstellers mitten in einem US-Börsengang; Daten und Auftragsangaben wirken damit faktisch als Emissionsmaterial. Dass Agility kooperative Sicherheit statt Feinmotorik oder Haushalt in den Vordergrund stellt, zeigt, wo das Unternehmen den Engpass sieht: in Werk und Lager, wo ein eingezäunter Roboter über wenige Zellen kaum hinauskommt.
Der zweite Grund ist die Zahl von 300 Millionen Dollar. Im Juni hieß es noch vertraglich vereinbarte Digit-v5-Aufträge, nun sind es Mehrjahresaufträge zum Stand Mai 2026 unter Meilensteinvorbehalt. Die Formulierung ist vorsichtiger, und der Zeitplan nennt Ende 2027 für die allgemeine Verfügbarkeit. Für ein Unternehmen, das nach eigener Darstellung seit fast drei Jahren kommerziell im Einsatz ist, wird die Lücke zwischen Auftrag und Umsatz zur zentralen Prüffrage.
Wettbewerbsanalyse
Figure AI, der finanzstärkste US-Rivale, sammelte im September 2025 mehr als 1 Milliarde Dollar bei 39 Milliarden Dollar Bewertung ein und konzentriert sich auf sein Helix-Modell und den Einsatz bei BMW. Apptronik erhielt im Februar 2026 520 Millionen Dollar in einer erweiterten Serie A und arbeitet mit Google DeepMind. 1X zielt mit NEO zunächst auf Haushalte. Keiner dieser Anbieter hat Normen Dritter so ins Zentrum einer Produktvorstellung gerückt wie Agility am 15. September.
In Europa entwickeln NEURA Robotics und andere eigene Humanoide, während Zulieferer wie Schaeffler zugleich als Komponentenlieferant und Anwender auftreten. Für Agility ist Schaeffler Kunde; die angekündigte CE-Kennzeichnung ist der Schlüssel, um in deutschen Werken gegen europäische Anbieter anzutreten, die das Normenumfeld von Haus aus kennen.
Bewertungskontext
Churchill XI bewertet Agility vor neuem Geld mit 2,5 Milliarden Dollar. Nach MEKAWIRE-Rechnung entsprechen die 300 Millionen Dollar Aufträge 12 Prozent davon (300 / 2.500), die rund 200 Millionen Dollar PIPE 8,0 Prozent (200 / 2.500) und der Bruttoerlös von mehr als 620 Millionen Dollar ohne Rückgaben 24,8 Prozent (620 / 2.500). Figures Bewertung von 39 Milliarden Dollar nach Geldzufluss ist etwa das 15,6-Fache von Agilitys Vorab-Bewertung (39.000 / 2.500), allerdings auf anderer Basis.
Der Bruttoerlös hängt davon ab, dass die rund 420 Millionen Dollar im Treuhandkonto bleiben. Rückgaben bei SPACs können hoch ausfallen, und fest zugesagt ist nach Agilitys Angaben nur die von Foxconn geführte PIPE. Anleger dürften die Aufträge daher eher als Beleg für Kundeninteresse denn als Umsatzprognose lesen.
Folgen für die Lieferkette
Rechner und Sicherheitsarchitektur von Digit 5 basieren auf NVIDIA IGX Thor und Halos Core; Agility ist erster Startpartner von Halos for Robotics. Damit ist der Zertifizierungspfad an ein Industriemodul von NVIDIA gekoppelt. Am 1. Oktober weitete Agility die Beziehung zu FORT Robotics, bislang Komponentenlieferant, auf gemeinsame Hardwareentwicklung, Zulassungsfragen und Einsatzunterstützung aus.
Montiert wird in der RoboFab in Salem mit bis zu 10.000 Einheiten Jahreskapazität. Foxconn wird als PIPE-Führer Aktionär, ein Fertigungsvertrag ist nicht bekannt. Wechselgreifer an ISO-Flanschen öffnen den Markt für Greiferhersteller, ein Feld, in dem deutsche Mittelständler stark vertreten sind.
Worauf jetzt zu achten ist
Der Investorentag am 6. Oktober in New York ist die erste Gelegenheit, die Aufträge mit Zahlen zu unterlegen: Stückzahlen, durchschnittlicher Vertragswert, Meilensteinplan, Kundenkonzentration. Die am 30. September eingereichte geänderte S-4 und weitere Fassungen sind die Dokumente, in denen solche Angaben geprüft erscheinen müssten.
Die Abstimmung der Churchill-XI-Aktionäre vor dem erwarteten Abschluss im vierten Quartal zeigt, wie viel der rund 420 Millionen Dollar bleibt. 2027 zählen die Early-Access-Standorte im ersten Halbjahr, die CE-Kennzeichnung und Fortschritte bei ISO 25785-1 und ANSI/A3 R15.108.
Analystensicht
These: Unter den US-Humanoid-Herstellern mit offengelegten Kundenstandorten hat Agility die konkreteste Industriebilanz, und Digit 5 adressiert die richtige Beschränkung; bis Stückzahlen, Preise und Meilensteine offenliegen, bleiben die Aufträge aber ein weicher Wert. Zuversicht: mittel. Daten, Kunden und Einsatzkennzahlen stammen aus Mitteilungen und SEC-Unterlagen, Umwandlung in Umsatz und Rückgabequote sind unbekannt.
Wir lesen die 300 Millionen Dollar als Nachfrageindikator namentlich genannter Kunden, nicht als Auftragsbestand. Am meisten würde die Offenlegung des Anteils fester, nicht kündbarer Aufträge helfen, ebenso der 2026 mit Digit 4 erzielte Umsatz.
Offene Fragen
Wie viele Digit-5-Einheiten stehen hinter den mehr als 300 Millionen Dollar, und über wie viele Jahre?
Welche Meilensteine müssen erfüllt sein, bevor Aufträge Umsatz werden, und können Kunden kündigen, wenn der Early Access über das erste Halbjahr 2027 hinausrutscht?
Wird Digit 5 verkauft, geleast oder als Robot-as-a-Service angeboten, und zu welchem Preis?
Wie viel Treuhandvermögen erwartet Agility nach Rückgaben, und hängt der Ausbau der RoboFab davon ab?