ForschungSüdkorea

Hanyang-Universität und Hyundai-Kia Robotics Lab steuern Exoskelett X-ble MEX per Hirnstrom und Zwinkern

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ForschungHyundai Motor Group

Ein Team um Professor Im Chang-hwan vom Fachbereich Biomedizintechnik der Hanyang-Universität hat am 8. Oktober nach einem Bericht der Fachzeitung Robot Newspaper (irobotnews) mitgeteilt, dass es gemeinsam mit dem Robotics Lab von Hyundai Motor und Kia das Beinexoskelett X-ble MEX über eine hybride Gehirn-Computer-Schnittstelle in Echtzeit gesteuert hat; die Arbeit erschien in IEEE Transactions on Neural Systems and Rehabilitation Engineering (DOI 10.1109/TNSRE.2026.3729803).

Statt Tasten am Krückengriff zu drücken, trägt der Nutzer eine AR-Brille mit vier Optionen (Einzelschritt, Dauergehen, Linksdrehung, Rechtsdrehung). Ein drahtloses EEG-Stirnband mit Trockenelektroden erkennt, welche Option fixiert wird, ein einseitiges Zwinkern löst sie über das Elektrookulogramm aus, Zähnezusammenbeißen bricht per EMG ab.

Mit zehn gesunden Erwachsenen erreichte das System im Mittel 95,06 Prozent Auswahlgenauigkeit, F1-Werte von 99,80 Prozent für Zwinkern und 99,22 Prozent für Zähnebeißen; der Usability-Wert stieg von 53,50 auf 78,25 Punkte, die empfundene körperliche Belastung sank von 7,85 auf 3,15.

Vier der acht Autoren gehören zum Hyundai-Kia Robotics Lab, getestet wurde nicht mit querschnittgelähmten Patienten. Für europäische Hersteller medizinischer Exoskelette ist der Befund relevant, weil die Studie den Aufwand der Bedienung per Krückentaste erstmals gegen eine freihändige Alternative beziffert; ob die Werte bei Patienten halten, ist die offene Frage.

In der Korea-Berichterstattung von MEKAWIRE ist es in dieser Woche der zweite Reha-Roboter mit Hirnsignalen, nach der BCI-Hand von Dynamic Solution am 15. Oktober.

Gute oder schlechte Nachricht für das Unternehmen?

 

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