Industrial Next von Ex-Tesla-Gründern testet simulationstrainierte Roboterzellen mit BMW
Das Start-up Industrial Next aus San Francisco kündigte am 13. Oktober auf der Startup-Battlefield-Bühne der TechCrunch Disrupt an, gemeinsam mit dem Technology Office der BMW Group seine KI-gestützte Feinhandhabung für die Autoproduktion zu erproben, berichtete TechCrunch.
Gegründet wurde das Unternehmen 2021 von den früheren Tesla-Ingenieuren Lukas Pankau und Allen Pan. Es baut eigenständige Roboterstationen, die eigene Foundation-Modelle für Bildverarbeitung, Aufgabenkontext und Bewegung nutzen und überwiegend in einem hochgenauen Physiksimulator trainiert werden; eine Linie lasse sich so in Minuten statt Wochen umrüsten.
Pankau sagte, Stationen liefen bereits bei einem nicht genannten Hersteller eines der meistverkauften Smartphones und montierten Flexkabel oder zögen Schutzfolien ab; Kunde und Genauigkeitsangabe sind nicht unabhängig bestätigt.
Für deutsche Zulieferer mit hoher Variantenvielfalt ist die Rüstzeit der eigentliche Kostentreiber. In der MEKAWIRE-Datenbank ist Mind Robotics von Rivian mit 900 Millionen Dollar bestätigter Finanzierung der nächste Vergleich; Industrial Next hat keine Finanzierung offengelegt.