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KITECH baut Laufband-Kuppel mit 45 km/h, um Ganzkörperbewegungen als Trainingsdaten für Humanoide zu erfassen

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Das Korea Institute of Industrial Technology (KITECH) teilte in einer Pressemitteilung vom 14. Oktober mit, dass ein Team um den leitenden Forscher Ahn Bum-mo aus dem Bereich KI und Robotik die Plattform HHIP (Human-to-Humanoid Intelligence Platform) aufgebaut hat, die menschliche Bewegung vom Kopf bis zu den Füßen in einem synchronen Datenstrom aufzeichnet.

In einer Kuppel steht ein Hochgeschwindigkeitslaufband für bis zu 45 km/h, umgeben von optischen Motion-Capture-Kameras; Kraftmessplatten im Boden erfassen die Bodenreaktionskraft, Datenhandschuhe die Fingerbewegung und EMG-Sensoren auf der Haut die Muskelaktivität.

Nach Angaben des Instituts gleicht eine eigene Software alle Signale auf einer gemeinsamen Zeitachse ab, was als Kernproblem gilt. Zuerst diente die Plattform dazu, die Knieorthese AirKnee zu prüfen, laut KITECH die leichteste ihrer Art, indem Gehen und Heben mit und ohne Gerät verglichen wurden; inzwischen sammelt das Team Gelenkdaten von Menschen bei der Arbeit, um Steuerungsmodelle für Humanoide zu trainieren.

Für europäische Exoskelett-Anbieter wie Ottobock oder German Bionic ist bemerkenswert, dass ein staatliches Institut dieselbe Messkette für Wearables und Humanoide nutzt, denn Kraft- und Muskeldaten sind genau die Größen, die ein Laufroboter-Regler nachbilden muss.

Die meisten Trainingsdaten für Humanoide in der jüngsten MEKAWIRE-Berichterstattung, etwa der am 7. Oktober veröffentlichte HiPHI-Benchmark, stammen dagegen aus rein optischer Erfassung.

Gute oder schlechte Nachricht für das Unternehmen?

 

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