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Neuromeka automatisiert Getriebeteile-Fertigung bei DIC mit Portallader und KI-Cobots

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Der an der KOSDAQ notierte Cobot-Hersteller Neuromeka (348340) teilte am 22. Juli mit, dass der Autozulieferer DIC (092200) ihn als Lieferpartner für ein Automatisierungsprojekt in der Zahnradbearbeitung ausgewählt hat; die Meldung stammt aus einem Bericht von Edaily, den Neuromeka in seinem Newsroom veröffentlichte.

DIC fertigt Kernkomponenten für Fahrzeuggetriebe und Untersetzungsgetriebe für Elektroautos und will mit der Investition zur Smart Factory werden. Neuromeka ergänzt das vorhandene Portalladesystem von DIC um KI-gestützte Cobots zu einer nach eigenen Worten hybriden Automatisierungsarchitektur.

KI-Situationserkennung, Kollisionsvermeidung in Echtzeit und lernbasiertes Teachen sollen die Rüstzeiten bei Typwechseln senken und mehrere Teile auf einer Linie ermöglichen. Über Ethernet werden Qualitätsdaten, Maschinenzustand und Wartungshistorie an das MES angebunden.

Ein Auftragswert wurde nicht genannt. Beide Firmen hatten zuvor mit dem Hersteller autonomer Roboter Twinny eine Absichtserklärung zur Entwicklung eines mobilen humanoiden Cobots unterzeichnet. Laut MEKAWIRE-Daten folgte der Auftrag auf eine Kapitalerhöhung im April; im September übernahm Neuromeka die Leitung eines staatlichen Schweißprojekts über 17,5 Mrd.

Won. Für deutsche Zulieferer mit älteren Portalanlagen ist das Konzept, Bestandsanlagen mit Cobots nachzurüsten statt Linien neu zu bauen, direkt übertragbar.

Gute oder schlechte Nachricht für das Unternehmen?

 

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