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Daedongs KI-Traktor HX1400-AI erhält in Korea staatlichen Neuheitsstatus für kamerabasierte Autonomie der Stufe 4

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Daedong teilte am 1. September in einer Pressemitteilung mit, dass die koreanische Agrarbehörde Rural Development Administration seinen im April eingeführten Traktor HX1400-AI als landwirtschaftliche Maschine mit neuer Technologie eingestuft hat.

Ausgezeichnet wurde eine Plattform für autonomes Fahren der Stufe 4 auf Basis von Bildverarbeitung: Kameras und ein KI-Prozessor an Bord erkennen Feldgrenzen, das angebaute Gerät und Hindernisse, kartieren die Parzelle, planen die Fahrspur und halten die Maschine bei Störungen selbst an.

Über eine App lassen sich Start, Stopp, Rückkehr und Arbeitsfortschritt aus der Ferne steuern. Bisherige autonome Landmaschinen folgten meist GNSS-Wegpunkten; Daedong spricht vom ersten Serientraktor in Korea mit KI-Wahrnehmung für autonome Arbeit.

Die Modelle wurden mit mehr als 5 Millionen Bildern trainiert, nach dem Verkauf sammelt das Unternehmen weiter Felddaten und spielte im August das erste Over-the-Air-Update ein. Der Status bringt Vorrang bei Käufen von Kommunen und Behörden, staatliche Zuschüsse und Kredite sowie Vorteile in öffentlichen Ausschreibungen.

MEKAWIRE hat seit August fünf Daedong-Mitteilungen ausgewertet. Für Europa ist das relevant, weil Daedong hier unter der Marke KIOTI gegen Fendt, John Deere und Kubota antritt, deren Autonomiesysteme überwiegend auf Satellitennavigation setzen.

Gute oder schlechte Nachricht für das Unternehmen?

 

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