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Koreanisches Institut fertigt NdFeB-Magnete ohne Dysprosium und Terbium

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Das staatliche Korea Institute of Materials Science (KIMS) in Changwon teilte am 23. Oktober in einer Pressemitteilung mit, dass ein Team um Kim Su-min, Kim Tae-hoon und Lee Jeong-gu die Kernprozesse für gesinterte Neodym-Eisen-Bor-Hochleistungsmagnete ohne schwere Seltene Erden wie Dysprosium und Terbium entwickelt hat.

Statt die Koerzitivfeldstärke bei hohen Temperaturen durch diese Zusätze zu sichern, verkleinert das Team die Körner: Ultrafeine Nd-Fe-B-Partikel entstehen per Reduktions-Diffusions-Verfahren direkt aus Seltenerdoxiden, eine neue Nachbehandlung verhindert Oxidation, eine Schmierstoffbeschichtung und ein abklingendes magnetisches Wechselfeld verbessern die Ausrichtung, und ein wasserstoffgestützter Schritt senkt den Restkohlenstoff.

Die Arbeiten erschienen im Chemical Engineering Journal und im Journal of Alloys and Compounds; für den Einsatz in E-Antrieben und humanoiden Robotern fehlen laut KIMS noch verknüpfte Prozesse und Serienfertigung, Leistungsdaten nennt die Mitteilung nicht.

MEKAWIRE-Kontext: Das Institut begründet die Arbeit damit, dass das Angebot schwerer Seltener Erden auf wenige Länder konzentriert ist; für europäische Hersteller von Servomotoren und Roboterantrieben wäre ein serienreifes Verfahren ohne Dysprosium ein Hebel gegen dieses Lieferrisiko.

Gute oder schlechte Nachricht für das Unternehmen?

 

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