Korea steckt bis 2030 über 5 Billionen Won in KI und Roboter für Mittelstandsfabriken
Südkoreas Ministerium für KMU und Start-ups hat am 29. Oktober in der vom Premierminister geleiteten 16. Sitzung zur nationalen Politikkoordinierung eine Strategie für Physical AI in kleinen und mittleren Fertigungsbetrieben vorgestellt und bis 2030 mehr als 5 Billionen Won staatlicher Mittel für die intelligente Fertigung zugesagt.
Das berichten Chosun Biz, Yonhap und Money Today; die Pressemitteilung des Ministeriums war bei Veröffentlichung noch nicht online. Der Plan verknüpft Digitalisierung, KI und Robotik zu einem "3X"-Ansatz und will bis 2030 30.000 Mittelständler digitalisieren und 6.000 zur KI-Nutzung bringen, mit Zielquoten von 50 Prozent Digitalisierung und 10 Prozent KI-Einsatz; Yonhap beziffert die heutige KI-Quote auf rund 1 Prozent.
Hinzu kommen 500 ausgezeichnete Zulieferer für intelligente Fertigung, der Ausbau der Plattform KAMP zu "Manufacturing AI 24" und die Anrechnung von Fabrikdaten als Sacheinlage in Förderprogrammen. Einordnung aus der MEKAWIRE-Datenbank: Am selben Tag sah ein KIET-Bericht laut Yonhap Korea bei der Roboterdichte weltweit vorn, bei der Wettbewerbsfähigkeit der Roboterindustrie aber auf Platz sechs von sechs Ländern.