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Tomorrow Robotics stellt Robotik-Foundation-Model Habilis Brain 0 vor und meldet 99,55 Prozent im LIBERO-Benchmark

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Das Seouler Physical-AI-Start-up Tomorrow Robotics unter den Co-CEOs Zhang Byoung-tak und Park Sang-wook hat am 7. Oktober nach Berichten von Robot Newspaper (irobotnews) und Edaily das Robotik-Foundation-Model Habilis Brain 0 für Greif- und Umsetzaufgaben vorgestellt; eine Pressemitteilung des Unternehmens fand MEKAWIRE nicht, die Leistungswerte sind daher berichtete Firmenangaben.

Laut den Berichten kombiniert das Modell GC-VLA, ein Vision-Language-Action-Modell, das lernt, wie sich Hand- und Objektposition während einer Aufgabe verändern müssen, mit GCRF, einem Reinforcement-Learning-Schritt, der die Basisstrategie anhand von Erfolgen und Fehlschlägen korrigiert.

GC-VLA allein erreiche im Simulationsbenchmark LIBERO 95,20 Prozent, das kombinierte Modell 99,55 Prozent. Auf echter Hardware schaffte das System nach Firmenangaben auf dem zweiarmigen mobilen RB-Y1 von Rainbow Robotics 400 Kommissioniervorgänge in Folge, ausgehend von etwa drei Stunden Demonstrationsdaten plus selbst gesammelter und von Menschen korrigierter Daten; dazu kamen beidhändiges Verpacken von Dosen auf einem UR5e von Universal Robots und Fehlerbehebung auf dem AI Worker von Robotis.

Für europäische Integratoren ist der Ansatz relevant, weil dasselbe Modell auf Armen dreier Hersteller laufen soll, darunter dem in deutschen Fabriken verbreiteten UR5e; in der MEKAWIRE-Berichterstattung dominierten bei Foundation-Modellen bislang Labore aus den USA und China.

Gute oder schlechte Nachricht für das Unternehmen?

 

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