PolitikChina

China nimmt Industrieroboter in erste Inlandsprodukt-Regeln für Staatsaufträge auf

Veröffentlicht 1 Min. Lesezeit
Quelle
PolitikPolitik

Chinas Industrieministerium MIIT und das Finanzministerium haben am 30. Oktober die erste Gruppe von Produktstandards zur Konsultation gestellt, die festlegen, welche Waren bei öffentlichen Aufträgen als inländisch gelten, wie Xinhua berichtete.

Ortsfeste Knickarm-Industrieroboter sind eines von fünf Produkten, neben tragbaren FTIR-Gasanalysatoren, Umkehrosmose-Wasseraufbereitung, Feldemissions-Rasterelektronenmikroskopen und kleinen bis mittleren Hubschraubern.

Das Konsultationsdokument lag MEKAWIRE nicht vor, die Schwellenwerte sind daher nicht bestätigt. Nach dem zugrunde liegenden Erlass des Staatsrats (Guobanfa 2025 Nr. 34, in Kraft seit 1. Januar 2026) muss ein Inlandsprodukt in China hergestellt sein und einen produktspezifischen Kostenanteil chinesischer Komponenten erreichen; bei bestimmten Produkten müssen auch Schlüsselkomponenten und Schlüsselprozesse in China liegen.

Solche Angebote erhalten in der Bewertung einen Preisabschlag von 20 Prozent, für jede Produktregel gilt eine Übergangsfrist von drei bis fünf Jahren. Staatliche, private und ausländisch finanzierte Firmen werden laut Erlass gleich behandelt: Auch KUKA, ABB oder FANUC mit Fertigung in China können profitieren, wenn ihre Komponenten die Schwelle erreichen.

MEKAWIRE-Kontext: China produzierte von Januar bis September 794.781 Industrieroboter, 29 Prozent mehr (Statistikamt NBS).

Gute oder schlechte Nachricht für das Unternehmen?

 

Quellen