Münchner RobCo knackt die Milliardenbewertung mit Mitarbeiter-Secondary und verlegt den CEO in die USA
RobCo teilte am 5. Oktober in einer Pressemitteilung mit, dass das Unternehmen mit mehr als einer Milliarde Dollar bewertet wird, ungefähr doppelt so hoch wie vor neun Monaten. Die Transaktion verbindet frisches Kapital für das Unternehmen mit einem Secondary-Verkauf, über den langjährige Mitarbeiter einen Teil ihrer Anteile zu Geld machen.
Die Bestandsinvestoren Sequoia, Lightspeed, Greenfield, Kindred, Lingotto und Promus Ventures beteiligten sich, neu dabei sind Cherry Ventures und European Tech Collective, ein Kreis europäischer Tech-Gründer.
Volumen und Anteil des Secondary nannte RobCo nicht. Das 2020 in München gegründete Unternehmen vermietet modulare Industrieroboter im Robotics-as-a-Service-Modell und bezeichnet die USA als am schnellsten wachsenden Markt: Kunden in mehr als zwölf Bundesstaaten, Montage in Austin, ein Labor in San Francisco, und CEO Roman Hölzl ist in die USA umgezogen.
Den Roboter Alfie für variantenreiche, unstrukturierte Fertigung will RobCo am 4. März 2027 auf seinem ersten Gipfel RobCoN in München auf den Markt bringen. MEKAWIRE hat 142,5 Millionen Dollar Eigenkapital von RobCo verifiziert, zuletzt die Serie C über 100 Millionen Dollar vom 29.
Januar 2026. Für den deutschen Mittelstand bleibt bemerkenswert, dass einer der wenigen europäischen Robotik-Unicorns sein Wachstum zuerst in amerikanischen Werkshallen sucht.