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Singapur eröffnet Humanoiden-Zentrum für Polizei und Katastrophenschutz und will 2028 den ersten Roboter neben Beamten einsetzen

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Singapur eröffnet Humanoiden-Zentrum für Polizei und Katastrophenschutz und will 2028 den ersten Roboter neben Beamten einsetzen (Illustration: MEKAWIRE)

Singapurs Innenministerium hat am 30. September 2026 das Home Team Humanoid Robotics Centre (H2RC) eröffnet. Bis 2028 soll ein erster humanoider Roboter im realen Einsatz an der Seite von Beamten arbeiten.

Betreiber ist die Behörde HTX, gestützt auf eine 2025 angekündigte Zusage über 100 Millionen Singapur-Dollar, Partner sind ST Engineering für die Robotik und Singtels RE:AI für die Rechenleistung.

Singapurs Innenministerium (MHA) hat am 30. September 2026 das Home Team Humanoid Robotics Centre (H2RC) eröffnet und sich dabei auf einen Termin festgelegt. Edwin Tong, Justizminister und Zweiter Innenminister, sagte bei der Eröffnung, bis 2028 solle der erste humanoide Roboter an der Seite von Beamten des Home Team in einem realen Einsatz arbeiten und festgelegte Aufgaben sicher und zuverlässig erledigen. Zum Home Team zählen unter anderem Polizei, Zivilschutz, Strafvollzug sowie Einwanderungs- und Grenzbehörde. Betrieben wird das Zentrum von der Home Team Science and Technology Agency (HTX). Tong bezeichnete es als erstes Zentrum seiner Art, das sich ausschließlich der humanoiden Robotik für die öffentliche Sicherheit widmet.

Das Geld stand schon vorher fest. Digitalministerin Josephine Teo hatte das Zentrum am 26. Mai 2025 auf der HTX-Veranstaltung AI TechXplore angekündigt, eine Zusage über 100 Millionen Singapur-Dollar genannt und die Eröffnung für das zweite Quartal 2026 in Aussicht gestellt. Innenminister K. Shanmugam nannte am 28. April 2026 den September als Termin. In Tongs Eröffnungsrede fehlten Angaben zum Mittelabfluss, zur Größe der Anlage und zu den eingesetzten Robotermodellen.

Zur Eröffnung kam ein Industriepartner hinzu. HTX hat nach Tongs Worten eine Absichtserklärung mit ST Engineering unterzeichnet. Der Konzern bringe tiefes Robotik-Know-how und starke Partnerschaften mit führenden Roboterherstellern mit. Gemeinsam mit der Einsatzerfahrung des Home Team sollen geeignete Plattformen ausgewählt, angepasst und integriert, Cybersicherheit und Vertrauenswürdigkeit von Beginn an eingebaut und Versuche in den echten Einsatz überführt werden. An der Zeremonie nahmen ST-Engineering-Chairman Teo Ming Kian, HTX-Chef Chan Tsan und der Ständige Sekretär des Innenministeriums, Tan Chye Hee, teil. Tong lud weitere Partner aus Industrie und Wissenschaft ein.

Tong nannte drei Einsatzbeispiele. Bei einem Chemieunfall betreten heute Gefahrstoffkräfte die kontaminierte Zone, nehmen Proben und schließen Ventile; künftig könnten Humanoide die Quelle finden und eindämmen. Nach einer Explosion arbeiten Kriminaltechniker zwischen instabilen Trümmern und möglichen Zweitsprengsätzen, ein Roboter könnte die Beweismittel bergen. In Gefängnissen könnten Humanoide routinemäßige Zellendurchsuchungen und Hofkontrollen übernehmen, damit Vollzugsbeamte mehr Zeit für Gespräche und Resozialisierung haben. Ziel sei es, Beamte zu unterstützen und nicht zu ersetzen, sagte Tong.

Für die menschenähnliche Bauform führte der Minister die Einsatzorte an. Diese seien nicht kontrolliert, und ein Roboter mit menschlichem Körperbau könne dorthin gehen, wo Beamte hingehen, und deren Ausrüstung nutzen, ohne dass der Ort umgebaut werden müsse. Zweite Voraussetzung sei verkörperte KI, also Roboter, die in wechselnden realen Umgebungen lernen, wahrnehmen, schlussfolgern und handeln. Dritte Voraussetzung seien Daten. Kommerzielle Roboter würden vor allem für Fabriken und Haushalte trainiert, sagte Tong, und ein in der Fabrik trainierter Roboter wisse nicht, wie er sich an einem Einsatzort verhalten solle. H2RC soll deshalb physische Nachbauten realer Einsatzumgebungen mit dem Wissen des Home Team, Unternehmen und Forschungseinrichtungen verbinden.

Die Rechenbasis existiert teilweise bereits. Laut Tong baut das Zentrum auf NGINE auf, der souveränen KI-Infrastruktur der HTX, die rund 35 KI-Produkte des Home Team trägt. Mit Singtel RE:AI solle sie auf die nächste Stufe gehoben werden, H2RC sei die erste Plattform für verkörperte KI auf dieser Basis. HTX zufolge ging NGINE am 26. August 2025 in Betrieb, auf einem NVIDIA B200 DGX SuperPOD an einem nicht genannten Standort im eigenen Haus. Shanmugam sagte im April, HTX habe NGINE mit ST Engineering, Google, NVIDIA und Nutanix gebaut und im März 2026 eine weitere Absichtserklärung mit NVIDIA unterzeichnet. HTX und die Singtel Group hatten am 1. Februar 2026 eine fünfjährige Innovationspartnerschaft erneuert.

Hintergrund ist der Personalmangel. Tong sagte, Singapurs Erwerbsbevölkerung altere rasch, das Home Team schöpfe aus demselben begrenzten Pool, während Notfälle älterer Menschen, das Aufkommen an den Grenzübergängen und die Raffinesse der Kriminalität zunähmen. Die dichte Hochhaus- und Untergrundbebauung lasse kaum Raum für Fehler. Als Vorbilder nannte er unter anderem den Roboter Colossus, den die Pariser Feuerwehr 2019 beim Brand von Notre-Dame einsetzte, sowie Roboter in den verstrahlten Zonen von Fukushima.

Im internationalen Vergleich sticht Singapur durch die Ausrichtung hervor. Die U.S. Army vergibt im Wettbewerb xTechHumanoid 490.000 US-Dollar an Preisgeldern und stellt Folgeaufträge über bis zu 1,25 Millionen Dollar in Aussicht. Südkorea plant von 2027 bis 2030 Haushaltsmittel von 2,3 Billionen Won für das Humanoiden-Ökosystem und will 2027 250 heimische Humanoide kaufen. Chinas Industrieministerium MIIT und die Staatsvermögensaufsicht SASAC verlangen von Provinzen und Zentralunternehmen den Einsatz von Humanoiden an realen Orten, auch für Rettung und Katastrophenschutz. Ein vergleichbares, eigens für Humanoide eingerichtetes Zentrum eines deutschen Innenministeriums oder einer EU-Sicherheitsbehörde hat MEKAWIRE bislang nicht gefunden.

Humanoiden-Programme der öffentlichen Hand im Vergleich
  • Home Team Humanoid Robotics Centre (H2RC)
    Land
    Singapur
    Federführung
    MHA und HTX
    Angekündigt oder gestartet
    2026-09-30
    Erklärtes Ziel
    Erster Humanoide im realen Einsatz neben Beamten bis 2028
    Offengelegte Mittel (Mio., Landeswährung)
    100
    Währung
    SGD
  • Wettbewerb xTechHumanoid
    Land
    USA
    Federführung
    U.S. Army
    Angekündigt oder gestartet
    2025-08-06
    Erklärtes Ziel
    Weg zu einsatzfähigen militärischen Humanoiden
    Offengelegte Mittel (Mio., Landeswährung)
    0,49
    Währung
    USD
  • KI-Humanoiden-Grundlagentechnik (K-Moonshot)
    Land
    Südkorea
    Federführung
    Wissenschaftsministerium, KIST
    Angekündigt oder gestartet
    2026-05-18
    Erklärtes Ziel
    Praxistest mit 20 Humanoiden im Programm 2026 bis 2030
    Offengelegte Mittel (Mio., Landeswährung)
    50.400
    Währung
    KRW
  • Humanoiden-Haushalt 2027 bis 2030
    Land
    Südkorea
    Federführung
    Ministerium für Planung und Haushalt
    Angekündigt oder gestartet
    2026-08-27
    Erklärtes Ziel
    Staatlicher Kauf von 250 heimischen Humanoiden 2027 und 1.080 bis 2030
    Offengelegte Mittel (Mio., Landeswährung)
    2.300.000
    Währung
    KRW
  • Mitteilung zum Realeinsatz von Humanoiden
    Land
    China
    Federführung
    MIIT und SASAC
    Angekündigt oder gestartet
    2026-06-08
    Erklärtes Ziel
    Mehr als 100 Szenarien und Einsatzkapazität im Zehntausenderbereich bis Ende 2026
    Offengelegte Mittel (Mio., Landeswährung)
    Keine Daten
    Währung
    CNY

Von den Regierungen offengelegte Beträge in Millionen Landeswährung, nicht umgerechnet. H2RC: Zusage über 100 Mio. Singapur-Dollar vom 26. Mai 2025. xTechHumanoid: nur Preisgelder, Folgeaufträge bis 1,25 Mio. US-Dollar nicht enthalten. K-Moonshot enthält 15 Mrd. Won private Mittel. Koreas 2,3 Billionen Won ohne private Kofinanzierung (mit: 2,7 Billionen Won). — bedeutet nicht offengelegt. Offengelegte Zahlen, keine Schätzungen.

Stand: 1. Okt. 2026

Viele Fragen bleiben offen. Das Ministerium hat nicht gesagt, mit welchen Robotern H2RC beginnt; da ST Engineering als Integrator auftritt, dürfte die Hardware von bisher ungenannten Herstellern kommen. Das Ziel für 2028 betrifft einen ersten Roboter für festgelegte Aufgaben, über einen späteren Ausbau ist nichts bekannt. Die Eröffnung kam zudem etwa ein Quartal später als im Mai 2025 angekündigt. Welche Sicherheits- und Cyberzertifizierung ein Roboter im Gefängnis oder am Gefahrstoffeinsatz braucht, ließ Tong offen.

MEKAWIRE-Analyse

Singapur setzt darauf, dass Einsatzdaten und nicht Roboterhardware der Engpass sind, und kauft mit 100 Millionen Singapur-Dollar ein Trainingsgelände statt einer Flotte.

Dafür spricht der Aufbau des Projekts. Tong verwendete in seiner Rede mehr Raum auf verkörperte KI und Daten aus Einsatzorten als auf Roboter, die Hardware kommt über einen Integrator mit Verbindungen zu externen Herstellern, und die Rechenleistung läuft auf einer souveränen Infrastruktur, die HTX bereits betreibt. Verglichen mit Koreas 2,3 Billionen Won ist der Betrag klein, er zielt aber auf wenige Aufgaben, für die kommerzielle Entwickler kaum von sich aus trainieren.

Das stärkste Gegenargument lautet, dass ein enger, souveräner Ansatz mit dem Tempo kommerzieller Modelle nicht mithalten könnte. Große Humanoiden-Entwickler trainieren mit Datenmengen, die eine einzelne Behörde nicht erreicht, und ein Sicherheitsmodell wäre am Ende womöglich nur eine dünne Feinabstimmung auf einem fremden Basismodell. Dann wäre die Lieferantenwahl wichtiger als das Zentrum.

Im optimistischen Szenario wählt ST Engineering rasch geeignete Plattformen, die Nachbauten liefern brauchbare Trainingsdaten, und 2028 erledigt ein humanoider Roboter eine festgelegte Aufgabe im Strafvollzug oder bei Gefahrstoffeinsätzen. Singapur hätte dann ein exportfähiges Modell, das ST Engineering anderen Regierungen anbieten kann.

Im pessimistischen Szenario bremsen Zuverlässigkeit, Sicherheitsnachweise und Cyberprüfungen das Programm, so wie sich bereits die Eröffnung um ein Quartal verschoben hat. Der Meilenstein 2028 wird zur beaufsichtigten Vorführung, und das Geld fließt vor allem in Gebäude und Studien.

Für europäische Hersteller und Zulieferer ist H2RC ein Testfall. Da die Plattformen nicht festgelegt sind, könnten auch europäische Humanoiden-Anbieter über ST Engineering ins Spiel kommen, sofern sie die Anforderungen an Datensouveränität und Cybersicherheit erfüllen. Für deutsche Innenbehörden zeigt das Modell, wie ein Staat den Bedarf definieren kann, bevor er Roboter kauft.

Drei Signale mit Datum sind zu beobachten.

  • Ende 2026: Ob Chinas MIIT und SASAC ihr Ziel von mehr als 100 Anwendungsszenarien und Einsatzkapazität im Zehntausenderbereich erreichen.
  • 2027: Ob HTX und ST Engineering die ersten Humanoiden-Plattformen und deren Hersteller benennen.
  • 2028: Ob H2RC den ersten Humanoiden im realen Einsatz mit Beamten des Home Team arbeiten lässt.

Gute oder schlechte Nachricht für das Unternehmen?

 

Eckdaten
Eröffnet
30. September 2026
Betreiber
HTX (Home Team Science and Technology Agency), Innenministerium Singapur
Eröffnet durch
Edwin Tong, Justizminister und Zweiter Innenminister
Einsatzziel
Erster Humanoide im realen Einsatz neben Beamten bis 2028
Finanzzusage
100 Mio. Singapur-Dollar (angekündigt am 26. Mai 2025)
Robotikpartner
ST Engineering (Absichtserklärung)
KI-Rechenleistung
NGINE der HTX, Ausbau mit Singtel RE:AI
NGINE heute
Rund 35 KI-Produkte des Home Team
Genannte Einsätze
Chemieunfälle, Beweissicherung nach Explosionen, Zellendurchsuchungen und Hofkontrollen
Ursprünglicher Termin
Zweites Quartal 2026
Quellen
MEKAWIRE Intelligence
  1. 01

    Warum das wichtig ist

    H2RC gehört zu den ersten Einrichtungen, die ein Innenministerium eigens gebaut hat, um Humanoide für Polizei, Zivilschutz und Strafvollzug zu trainieren. Staatliche Humanoiden-Gelder flossen bisher entweder in Industriepolitik wie in Korea und China oder in militärische Versuche wie xTechHumanoid der U.S. Army. Singapur finanziert stattdessen Daten und Testumgebung für wenige hoheitliche Aufgaben und hat sich öffentlich auf 2028 für den ersten Einsatz festgelegt.

    Für Hersteller ist die öffentliche Sicherheit ein Abnehmer mit eigenen Anforderungen, für die Allzweck-Humanoide bisher nicht trainiert werden. Liefern die Nachbauten der HTX wiederverwendbare Daten und Prüfverfahren, werden diese zur Eintrittskarte für Anbieter, die an das Home Team und an nachahmende Regierungen liefern wollen.

  2. 02

    Wettbewerbsanalyse

    Der relevante Vergleich sind andere Staaten. xTechHumanoid ist ein Preiswettbewerb mit 490.000 US-Dollar für militärische Kräfteverstärkung, zu den Gewinnern zählt IHMC mit Alex. Korea setzt deutlich mehr Geld ein, 50,4 Mrd. Won für die KIST-Forschung mit LG-Gesellschaften und 2,3 Billionen Won für 2027 bis 2030 samt Staatskäufen. Chinas MIIT und SASAC drängen Provinzen und Staatskonzerne zum Realeinsatz und nennen Rettung und Katastrophenschutz als Schwerpunkt.

    Als europäisches Beispiel führte Tong selbst den Löschroboter Colossus der Pariser Feuerwehr an. Singapurs Besonderheit sind ein einziger Nutzer, ein benannter Integrator und souveräne Rechenkapazität. Das Programm ähnelt eher einem Rüstungsvorhaben als einer Industriepolitik mit Lokalisierungszielen.

  3. 03

    Bewertungskontext

    Unmittelbar steht keine Unternehmensbewertung im Raum. Die offengelegte Zusage von 100 Mio. Singapur-Dollar ist klein neben Koreas Plan, aber groß neben dem Preisgeld der U.S. Army. Eine Aufteilung auf Hardware, Gebäude, Rechenleistung und Personal hat das Ministerium nicht veröffentlicht.

    Für ST Engineering und Singtel ist H2RC eher Referenzprojekt als Umsatzquelle. Kommerziell zählt, ob sich Integrationsleistung und das RE:AI-Rechenmodell auf andere Behörden oder ausländische Regierungen übertragen lassen.

  4. 04

    Folgen für die Lieferkette

    Die Kette hat drei Ebenen. Hardware kommt über ST Engineering, dessen Herstellerpartner Tong nicht nannte. Rechenleistung liefert NGINE, seit August 2025 auf einem NVIDIA B200 DGX SuperPOD in Betrieb und mit ST Engineering, Google, NVIDIA und Nutanix gebaut, ergänzt durch eine NVIDIA-Absichtserklärung vom März 2026 und den Ausbau mit Singtel RE:AI. Daten entstehen in eigenen Nachbauten von Einsatzorten.

    Weil die Hardware offen ist, wirkt H2RC wie ein Beschaffungstrichter. Im Vorteil sind Roboter, die für Menschen gebaute Werkzeuge bedienen, gefährliche Umgebungen aushalten und Cyberprüfungen bestehen. Für europäische Anbieter, von Humanoiden-Start-ups bis zu Antriebs- und Sensorzulieferern, könnte der Zugang über ST Engineering führen, sofern Souveränitätsauflagen das zulassen.

  5. 05

    Worauf jetzt zu achten ist

    Erstens die Benennung der ersten Plattformen und Hersteller durch HTX und ST Engineering, die 2027 erfolgen müsste, wenn das Ziel 2028 halten soll. Zweitens eine formale Angabe von Singtel oder HTX zur RE:AI-Kapazität für H2RC. Drittens weitere Partner aus Industrie und Forschung, die Tong ausdrücklich eingeladen hat.

    Außerhalb Singapurs zeigen die Ziele der chinesischen Mitteilung für Ende 2026 und Koreas erste Staatskäufe von 250 Humanoiden 2027, wie schnell öffentliche Abnehmer vom Pilot in den Betrieb wechseln. In Deutschland lohnt der Blick darauf, ob Innenministerien von Bund und Ländern eigene Bedarfsanalysen für Humanoide anstoßen.

  6. 06

    Analystensicht

    These: H2RC ist ein glaubwürdiges, eng zugeschnittenes Programm, dessen Erfolg mehr von Lieferantenwahl und Datenqualität abhängt als vom Budget. Zuversicht: mittel. Klarer Nutzer, zugesagte Mittel, Integrator, vorhandene Rechenleistung und ein öffentlicher Termin sprechen dafür. Gegen hohe Zuversicht sprechen fehlende Modellangaben, die um ein Quartal verschobene Eröffnung sowie fehlende Zwischenziele und Kostenaufstellung.

    Eng gelesen, also ein beaufsichtigter Humanoide für festgelegte Aufgaben, ist das Ziel 2028 erreichbar. Ein breiter Einsatz in Gefängnissen, bei Gefahrstoffen und in der Kriminaltechnik verlangt eine Zuverlässigkeit, die kommerzielle Humanoide öffentlich noch nicht belegt haben.

  7. 07

    Offene Fragen

    Welche Plattformen und Hersteller bringt ST Engineering ins H2RC, und haben europäische Anbieter eine Chance? Wie verteilen sich die 100 Mio. Singapur-Dollar auf Hardware, Rechenleistung und Personal? Welche Sicherheits- und Cyberzertifizierung braucht ein Roboter neben Beamten oder Gefangenen? Veröffentlicht HTX Prüfkriterien aus den Nachbauten, und teilt sie Daten oder Modelle mit anderen Regierungen?