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Südkorea schreibt Zertifizierungszentrum für humanoide Roboter in Daegu aus

MEKAWIRE-Redaktion
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Südkorea schreibt Zertifizierungszentrum für humanoide Roboter in Daegu aus (Illustration: MEKAWIRE)

Das südkoreanische Industrieministerium hat am 23. März 2026 den Aufbau eines Zentrums für die Sicherheits- und Security-Zertifizierung humanoider Roboter ausgeschrieben, gefördert mit bis zu 9.681 Millionen Won für 2026 bis 2030.

Die federführende Einrichtung braucht eine Zusage aus Daegu; bis zum letzten Projektjahr sollen drei Verbandsnormen und eine KOLAS-Akkreditierung stehen.

Südkorea baut eine eigene Prüf- und Zertifizierungsstelle für humanoide Roboter auf. Mit der Bekanntmachung Nr. 2026-217 vom 23. März 2026 hat das Ministerium für Handel, Industrie und Energie (MOTIE) die Ausschreibung für ein Humanoid Robot Safety Certification Center gestartet. Das Fünfjahresprojekt soll nach Angaben des Ministeriums die Sicherheits- und Security-Zertifizierung heimischer Humanoiden unterstützen und der Branche helfen, auf globale Regulierung zu reagieren.

Der finanzielle Rahmen ist überschaubar. Die staatliche Förderung ist auf insgesamt 9.681 Millionen Won für 2026 bis 2030 begrenzt, davon höchstens 872 Millionen Won im ersten Jahr, das von April bis Dezember 2026 läuft. Der Staat trägt maximal 70 Prozent der Gesamtkosten ohne Baukosten, die beteiligten Einrichtungen und weitere Geldgeber mindestens 30 Prozent. Gefördert wird ein einziges Vorhaben, eingestuft als Infrastrukturaufbau und nicht als Forschung und Entwicklung.

Der Standort steht faktisch fest. Laut Bekanntmachung muss die federführende Einrichtung eine Zusage über Geld- oder Sachleistungen einer Gebietskörperschaft im Raum Daegu vorlegen, also der Metropolstadt Daegu oder des zuständigen Bezirks. Antragsberechtigt sind nur gemeinnützige Forschungsinstitute, Hochschulen und Verbände. Die Frist lief vom 23. März, 15 Uhr, bis zum 21. April 2026, 18 Uhr. Bewertet werden Klarheit der Ziele (30 Punkte), Organisation und Strategie (20), Leistungsfähigkeit des Antragstellers (20), Breitenwirkung (20) und Angemessenheit des Budgets (10).

Die Leistungsbeschreibung nennt vier Systeme: einen Prüfstand für dynamische Stabilität, der Gehen, statische Haltung und die Verteilung der Stützkräfte misst; ein System zur Bewertung der Zuverlässigkeit von KI-Modellen, das Verhaltenskonsistenz und die Leistung auf nicht trainierten Daten prüft; ein Security-Prüfsystem für Schwachstellen in Komponenten und Kommunikationsprotokollen; sowie ein Testfeld, das Fertigung, Logistik, Wohnumgebung und Außenbereich nachbildet.

Die Zielvorgaben für das letzte Projektjahr sind konkret: mindestens drei Gerätetypen bei einer Auslastung von mindestens 60 Prozent, mindestens zwölf Unternehmen als Mitnutzer, Nutzungserlöse von 200 Millionen Won, mindestens 60 Prüf-, Bewertungs- und Zertifizierungsfälle, mindestens drei Verbandsnormen, eine Akkreditierung als KOLAS-Prüflabor und mindestens drei KOLAS-Prüfberichte.

Zur Begründung schreibt das Ministerium, Humanoide bräuchten vor dem Einsatz in Fabriken, Dienstleistungen und Haushalten eigene Sicherheitskriterien sowie ein Zertifizierungssystem und die Infrastruktur, um diese zu prüfen. Als erwartete Probleme nennt das Dokument KI-Fehler, Kollisionen und Fehlfunktionen. Als Nutzen führt es die schnellere Lokalisierung humanoidenspezifischer Kernkomponenten, mehr Vertrauen durch umgebungsbezogene Sicherheitsprüfungen sowie Bedarf infolge körperlich harter Arbeit und einer alternden Gesellschaft an.

In Daegu sitzt bereits die zentrale Förderagentur der koreanischen Robotikindustrie. Das Korea Institute for Robot Industry Advancement (KIRIA) hat seinen Hauptsitz im Bezirk Buk, betreibt in der Nachbarschaft ein Zertifizierungszentrum und bietet laut eigener Website Zertifizierung, Normung, Prüfung und KC-Konformitätsbewertung an, darunter eine Sicherheitszertifizierung für mobile Outdoor-Roboter. Eine bevorzugte Einrichtung nennt die Bekanntmachung nicht.

Das Projekt ist Teil einer breiteren Industriepolitik. Das MOTIE gründete am 10. April 2025 die K-Humanoid Alliance mit mehr als 40 Organisationen, darunter Rainbow Robotics, Doosan Robotics, LG Electronics und Holiday Robotics. Ziele sind unter anderem ein gemeinsames KI-Basismodell für Roboter bis 2028 sowie Hardware mit höchstens 60 kg Gewicht, mehr als 50 Freiheitsgraden, mindestens 20 kg Traglast und 2,5 m/s Geschwindigkeit. Die im September 2025 gestartete Manufacturing-AX-Allianz (M.AX) umfasst laut einem Regierungsbriefing vom 27. Februar 2026 rund 1.000 Unternehmen, Institute und Hochschulen in elf Fachgruppen, eine davon für Humanoide.

Für deutsche Leser ist der Bezug zur europäischen Regulierung entscheidend. Die Verordnung (EU) 2023/1230 über Maschinen gilt nach Angaben der EU-Kommission ab dem 20. Januar 2027 verbindlich und löst die Maschinenrichtlinie ab. Parallel hat das ISO-Komitee TC 299 am 22. Mai 2025 das Projekt ISO 25785-1 genehmigt, Sicherheitsanforderungen für dynamisch stabile industrielle mobile Roboter einschließlich Laufrobotern. Koreanische Hersteller, die nach Europa liefern wollen, müssen Konformität mit diesem Regime nachweisen, ebenso wie europäische Anbieter und ihre Mittelstandskunden.

Offen bleibt einiges. Die Bekanntmachung sagt nicht, welche Zeichen das Zentrum vergeben wird, wie seine Verbandsnormen mit den ISO-Entwürfen zusammenhängen und ob die Zertifizierung freiwillig bleibt oder an öffentliche Beschaffung gekoppelt wird. Mit im Schnitt weniger als 2 Milliarden Won pro Jahr lassen sich Prüfstände und Personal finanzieren, aber kein großes Testgelände. Das Erlösziel von 200 Millionen Won zeigt, dass das Zentrum bis 2030 von Steuermitteln abhängig bleibt.

MEKAWIRE-Analyse

Korea will die Schiedsrichterrolle bei Humanoiden besetzen, bevor die Regeln feststehen, und setzt dafür wenig Geld, aber an der richtigen Stelle ein.

Der Beleg liegt im Zuschnitt. Das Ministerium finanziert keinen weiteren Roboter, sondern Messfähigkeit: dynamische Stabilität, KI-Zuverlässigkeit und Cybersicherheit. In genau diesen drei Feldern unterscheiden sich Humanoide am stärksten von eingezäunten Industrierobotern, und dort arbeitet ISO noch an ISO 25785-1. Drei Verbandsnormen und eine KOLAS-Akkreditierung bis 2030 würden koreanischen Herstellern Prüfberichte aus dem Inland verschaffen.

Das stärkste Gegenargument ist die Größenordnung. 9.681 Millionen Won über fünf Jahre sind wenig, und ein Bericht eines neuen Labors in Daegu zählt in Brüssel nur, wenn er auf harmonisierte europäische Normen oder ISO-Dokumente abgebildet werden kann. Europäische Käufer verlangen Konformität mit der Maschinenverordnung, keine koreanische Verbandsnorm.

Bull Case: Das Zentrum wird zum Vorprüflabor der Mitglieder der K-Humanoid Alliance, seine Prüfmethoden für KI-Zuverlässigkeit und Security fließen in die ISO-Arbeit ein, und koreanische Humanoide erreichen europäische Kunden mit fertigen Nachweisen, wenn die Maschinenverordnung im Januar 2027 greift.

Bear Case: Das Zentrum startet verspätet, liefert wenige Berichte, und seine Verbandsnormen weichen von ISO ab. Die Hersteller bezahlen dann ohnehin europäische Prüfstellen, und das Zentrum bleibt eine regionale Fördermaßnahme statt eines Torwächters.

Signale:

  • 21. April 2026: Ende der Antragsfrist, danach Auswahl der federführenden Einrichtung und Höhe der Zusage aus Daegu.
  • 8. Juli 2026: Ende der Kommentierungsfrist für den Komitee-Entwurf von ISO 25785-1, erster Blick auf internationale Sicherheitsanforderungen an Humanoide.
  • 20. Januar 2027: Die Verordnung (EU) 2023/1230 gilt verbindlich, erster Härtetest für koreanische Prüfberichte im Export.
Humanoid Robot Safety Certification Center: Ziele im letzten Projektjahr
  • Geräteauslastung
    Ziel
    60
    Einheit
    %
  • Aufgebaute Gerätetypen
    Ziel
    3
    Einheit
    Typen (mindestens)
  • Mitnutzende Unternehmen
    Ziel
    12
    Einheit
    Unternehmen (mindestens)
  • Nutzungserlöse
    Ziel
    200
    Einheit
    Mio. Won
  • Prüf-, Bewertungs- und Zertifizierungsfälle
    Ziel
    60
    Einheit
    Fälle (mindestens)
  • Verbandsnormen
    Ziel
    3
    Einheit
    Fälle (mindestens)
  • KOLAS-Akkreditierung als Prüflabor
    Ziel
    1
    Einheit
    Fälle (mindestens)
  • KOLAS-Prüfberichte
    Ziel
    3
    Einheit
    Fälle (mindestens)

Quelle: Leistungsbeschreibung zur MOTIE-Bekanntmachung Nr. 2026-217; veröffentlichte Werte, keine Schätzungen. KOLAS-Akkreditierung: 1.

Stand: 1. Okt. 2026

Sicherheitsrahmen für Humanoide im Vergleich
  • Humanoid Robot Safety Certification Center
    Träger
    MOTIE (Korea)
    Art
    Zertifizierungsinfrastruktur
    Stichtag
    2026-03-23
    Staatliche Förderung gesamt (Mio. KRW)
    9681
    Förderung erstes Jahr (Mio. KRW)
    872
  • ISO 25785-1 (dynamisch stabile industrielle mobile Roboter)
    Träger
    ISO/TC 299
    Art
    Internationale Sicherheitsnorm, Projekt genehmigt
    Stichtag
    2025-05-22
    Staatliche Förderung gesamt (Mio. KRW)
    Keine Daten
    Förderung erstes Jahr (Mio. KRW)
    Keine Daten
  • Verordnung (EU) 2023/1230 über Maschinen
    Träger
    Europäische Union
    Art
    Verbindliche Verordnung, Geltungsbeginn
    Stichtag
    2027-01-20
    Staatliche Förderung gesamt (Mio. KRW)
    Keine Daten
    Förderung erstes Jahr (Mio. KRW)
    Keine Daten
  • K-Humanoid Alliance
    Träger
    MOTIE (Korea)
    Art
    Gründung Industrieallianz
    Stichtag
    2025-04-10
    Staatliche Förderung gesamt (Mio. KRW)
    Keine Daten
    Förderung erstes Jahr (Mio. KRW)
    Keine Daten

Stichtag = Bekanntmachung, ISO-Projektgenehmigung, verbindliche EU-Anwendung bzw. Gründung. Durchschnitt pro Jahr = 9.681 / 5 = 1.936 Mio. Won; Anteil erstes Jahr = 872 / 9.681 = 9,0 %.

Stand: 1. Okt. 2026

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Eckdaten
Herausgeber
Ministerium für Handel, Industrie und Energie (Bekanntmachung Nr. 2026-217)
Veröffentlicht
23. März 2026
Staatliche Förderung
Bis zu 9.681 Mio. Won, 2026 bis 2030
Erstes Jahr
Bis zu 872 Mio. Won (April bis Dezember 2026)
Kostenteilung
Staat höchstens 70 %, übrige mindestens 30 % (ohne Baukosten)
Standortbedingung
Zusage einer Gebietskörperschaft im Raum Daegu
Antragsfrist
23. März bis 21. April 2026
Ziele Endjahr
60+ Prüffälle, 3+ Verbandsnormen, 1 KOLAS-Akkreditierung
Quellen
MEKAWIRE Intelligence
  1. 01

    Warum das wichtig ist

    Die Sicherheitszertifizierung wird zum Nadelöhr für den Einsatz von Humanoiden außerhalb des Labors. Ein Roboter, der zwischen Menschen läuft, kann sich nicht auf Schutzzäune und Lichtvorhänge stützen, die Industrieroboter akzeptabel gemacht haben. Käufer, Versicherer und Behörden werden Nachweise zu dynamischer Stabilität, vorhersehbarem KI-Verhalten und Manipulationsschutz verlangen. Die Ausschreibung ist das erste koreanische Förderinstrument, das genau diese drei Eigenschaften messbar machen soll.

    Auch die Reihenfolge ist aufschlussreich. Die Ziele der K-Humanoid Alliance von 2025 betrafen Roboter und ein gemeinsames Basismodell; nun kommt die Prüfebene hinzu, die den Verkauf ermöglicht. Für Rainbow Robotics, Doosan Robotics oder LG Electronics könnte ein akkreditiertes Labor im Inland die Zeit zwischen Designänderung und Prüfnachweis verkürzen.

  2. 02

    Wettbewerbsanalyse

    Der Wettbewerb findet zwischen Prüfregimen statt, nicht zwischen Herstellern. ISO/TC 299 genehmigte ISO 25785-1 am 22. Mai 2025, und europäische Kunden bewerten Maschinen ab dem 20. Januar 2027 nach der Verordnung (EU) 2023/1230. Schreibt Korea eigene Verbandsnormen ohne Anbindung an ISO, entstehen Dokumente, die keines der beiden Systeme anerkennt.

    In Korea selbst bietet KIRIA in Daegu bereits Zertifizierung, KC-Konformitätsbewertung und eine Sicherheitszertifizierung für mobile Outdoor-Roboter an. Die Ausschreibung verlangt eine Zusage aus Daegu, benennt aber keine federführende Einrichtung. Praktisch entscheidend ist, ob das neue Zentrum KIRIA erweitert oder eine Parallelstruktur schafft. Für europäische Prüfdienstleister eröffnet sich womöglich ein Feld für Kooperationen.

  3. 03

    Bewertungskontext

    Es handelt sich um einen staatlichen Infrastrukturzuschuss, nicht um eine Finanzierungsrunde. Aufschlussreich ist die Größenordnung: 9.681 Millionen Won über fünf Jahre entsprechen im Schnitt 1.936 Millionen Won jährlich; der Erstjahresdeckel von 872 Millionen Won macht 9,0 Prozent der Summe aus, passend zu einem neunmonatigen Start und späteren Geräteinvestitionen.

    Das Erlösziel von 200 Millionen Won im letzten Jahr entspricht rund 10 Prozent des durchschnittlichen Jahreszuschusses. Das Ministerium rechnet also damit, dass das Zentrum bis 2030 überwiegend öffentlich finanziert bleibt, was Unabhängigkeit und Preisgestaltung beeinflusst.

  4. 04

    Folgen für die Lieferkette

    Die Leistungsbeschreibung verknüpft Zertifizierung ausdrücklich mit der Lokalisierung von Komponenten; die schnellere Lokalisierung humanoidenspezifischer Kernteile steht an erster Stelle der erwarteten Effekte. Prüfstände für Stützkraftverteilung und Haltung erzeugen Daten zu Aktuatoren, Getrieben und Sensoren unter Last, also genau dort, wo koreanische Zulieferer Importe ersetzen wollen.

    Das Security-Prüfsystem zielt auf Komponenten und Kommunikationsprotokolle. Für koreanische Hersteller, die Chips, Motortreiber oder Funkmodule importieren, könnten Schwachstellentests zum Auswahlkriterium für Lieferanten werden. Im Vorteil wären Zulieferer, die die Herkunft ihrer Firmware dokumentieren können.

  5. 05

    Worauf jetzt zu achten ist

    Nach Fristende am 21. April 2026 zeigt die Auswahl, welche Einrichtung führt und wie viel Daegu in Geld oder Sachleistungen beisteuert. Wie weit der Eigenanteil über den Mindestwert von 30 Prozent hinausgeht, ist der erste Gradmesser für den regionalen Ehrgeiz.

    International sind das Ende der Kommentierungsfrist für den ISO-25785-1-Entwurf am 8. Juli 2026 und der Geltungsbeginn der Maschinenverordnung am 20. Januar 2027 die Termine, an denen sich zeigt, ob die drei geplanten Verbandsnormen zu den Anforderungen der Exportmärkte passen.

  6. 06

    Analystensicht

    These: Das Zentrum ist ein günstiger, richtig platzierter Schritt, der nur Wirkung entfaltet, wenn seine Prüfmethoden außerhalb Koreas anerkannt werden. Zuversicht: mittel. Die Ausstattung (Stabilität, KI-Zuverlässigkeit, Security, Testfeld) deckt sich mit den Lücken, an denen internationale Normungsgremien arbeiten. Das Budget ist jedoch klein, und die KOLAS-Akkreditierung ist erst für das letzte Jahr vorgesehen, was den Nutzen für Exporteure vor dem Stichtag im Januar 2027 begrenzt.

    Wir würden die Zuversicht erhöhen, wenn die federführende Einrichtung eine Mitarbeit in ISO/TC 299 oder Gespräche über gegenseitige Anerkennung mit einer europäischen benannten Stelle ankündigt, und sie senken, wenn die Verbandsnormen ohne Bezug zu ISO 25785 entstehen.

  7. 07

    Offene Fragen

    Bleibt die Zertifizierung freiwillig, oder koppelt das Ministerium sie an öffentliche Beschaffung oder Fördergelder für Humanoid-Pilotprojekte?

    Wie verhalten sich die drei Verbandsnormen zu ISO 25785-1 und zu harmonisierten Normen unter der Verordnung (EU) 2023/1230?

    Übernimmt KIRIA, das in Daegu bereits Roboter zertifiziert, die Konsortialführung, und wie wird die neue Ausrüstung mit bestehenden Prüfeinrichtungen geteilt?