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Yaskawa bringt Siebenachs-Lackierroboter mit 3.050 mm Reichweite für Karosserien

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Yaskawa Electric teilte am 28. Oktober in einer Pressemitteilung mit, den MOTOMAN-PA3050HB auf den Markt zu bringen, einen Siebenachs-Lackierroboter mit 15 kg Traglast und 3.050 mm Reichweite, nach Firmenangaben die größte seiner Klasse.

Eine zusätzliche Knickachse im Oberarm und ein Versatz von 500 mm zwischen erster und zweiter Achse erlauben gute Lackierhaltungen nahe am Sockel ohne Kollision mit der Kabinenwand. Ziel sind Karosserien und Stoßfänger, gesteuert über die YRC1000.

Yaskawa Electric teilte am 28. Oktober in einer Pressemitteilung mit, den MOTOMAN-PA3050HB auf den Markt zu bringen, einen großen Lackierroboter mit sieben Achsen, 15 kg Traglast und 3.050 mm Reichweite. Laut Yaskawa ist das die größte Reichweite unter den Lackierrobotern seiner Klasse.

Der Aufbau zielt auf ein bekanntes Problem in der Lackiererei. Ein Sechsachser mit großer Reichweite braucht lange Glieder, verliert nahe am Sockel die günstige Lackierhaltung und riskiert Kollisionen mit der Kabinenwand; bisherige Siebenachser lösten das mit aufwendigerer Programmierung. Yaskawa ergänzt im Oberarm eine redundante Knickachse und versetzt die erste und zweite Achse um 500 mm, sodass der Roboter hoch über dem Werkstück montiert werden kann und sich trotzdem nah am Sockel günstig einfaltet. Die Bedienung soll der eines Sechsachsers entsprechen. Die größere Reichweite erlaubt kleinere Kabinen und damit weniger Klimatisierungsenergie und CO2. Es gibt spiegelbildliche Varianten für linke und rechte Montage; die Steuerung YRC1000 regelt Lackmenge, Hochspannung und Luft direkt aus dem Roboterprogramm. Preise und Absatzziele nannte das Unternehmen nicht.

MEKAWIRE-Kontext: In Europa trifft Yaskawa im Lackieranlagenbau auf Dürr und ABB; das Argument kleinerer Kabinen zielt auf die Klimatisierungsenergie, einen der größten Verbraucher einer Lackiererei. In Japan ziehen die Bestellungen der Autowerke wieder an: Laut den JARA-Zahlen für das dritte Quartal 2026, die wir in unserem Japan-Erklärstück ausgewertet haben, gingen 2.533 Roboter an heimische Autofabriken, der erste Anstieg gegenüber Vorjahr seit sieben Quartalen.

Gute oder schlechte Nachricht für das Unternehmen?

 

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