Südkoreas Region Jeonnam-Gwangju plant Löschroboter für 800 Grad ab 2027
Die Feuerwehrzentrale der südkoreanischen Sonderstadt Jeonnam-Gwangju will 2027 einen unbemannten, bis 800 Grad belastbaren Löschroboter im Gebiet Jeonnam einsetzen, berichtete News1 am 1. November unter Berufung auf die Behörde.
Das Projekt kostet 2,4 Milliarden Won, je zur Hälfte von Staat und Stadt. Ein zweites Gerät für Gwangju ist 2028 möglich. MEKAWIRE liegt das Behördendokument nicht vor, ein Hersteller wurde nicht genannt.
Die Feuerwehrzentrale der südkoreanischen Sonderstadt Jeonnam-Gwangju will 2027 zunächst einen unbemannten Löschroboter im Gebiet Jeonnam einsetzen, berichtete News1 am 1. November unter Berufung auf die Behörde. Das Projekt kostet 2,4 Milliarden Won, je 1,2 Milliarden von Staat und Stadt. MEKAWIRE liegt das Behördendokument nicht vor, die Angaben stammen daher aus diesem Bericht, der keinen Hersteller nennt.
Der Roboter ist laut News1 für 800 Grad ausgelegt, fährt mit sechs einzeln angetriebenen Rädern und arbeitet bis zu fünf Stunden je Einsatz. Er hat eine eigene Sprühanlage, eine Kamera für die Sicht im Rauch und einen ferngesteuerten Wasserwerfer und soll in Fabriken, Lagerhallen und Tiefgaragen bis auf ein bis zwei Meter an den Brandherd heranfahren. Bei gutem Ergebnis könnte 2028 ein zweites Gerät für Gwangju folgen.
Warum das wichtig ist
Ähnliche Roboter sind laut dem Bericht bereits bei Spezialeinheiten im Großraum Seoul, in Yeongnam, Hwaseong und Süd-Chungcheong im Dienst und kamen bis August auf 170 Einsätze an 21 Standorten. Das sind nach MEKAWIRE-Berechnung rund acht Einsätze je Standort, eine für öffentliche Roboterprogramme seltene Nutzungsbilanz. Als Nächstes zählt die Ausschreibung, die Hersteller und Stückpreis zeigen dürfte.
- 2,4 Milliarden Won, je 1,2 Milliarden von Staat und Stadt
- Jeonnam, 2027
- Gwangju, möglich 2028
- 800 Grad
- Bis zu fünf Stunden
- 170 Einsätze an 21 Standorten bis August